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Dienstag, 27. Januar 2026

Balkan TET 2022: Ein steiniger Weg

 Balkan TET 2022: Ein steiniger Weg

 


2022 sollte es wieder in den Balkan gehen. Das Überstundenkonto war gut gefüllt, ich war diesmal also nicht auf die Brückentage im Frühjahr angewiesen um 2 Wochen Urlaub nehmen zu können. Nachdem ich 2018 große Teile des TET wegen Schnee nicht befahren konnte, wollte ich diesmal in den Spätsommer bzw. Frühherbst anvisieren. 

Über eine Anfrage in meiner Twitter-Mopped-Bubble war ein Mitfahrer schnell gefunden und die Planung konnte losgehen.

Ziel war es, den Trans Euro Trail in Krotien, Bosnien & Herzegowina und Montenergro komplett zu befahren und auch noch etwas von Albanien mit zu nehmen.

Bis Slowenien sollte es mit dem Anhänger gehen, und dann mit dem Mopped auf Nebenstraßen zur Grenze nach Kroatien. Ab da dann nur noch auf dem TET.

Der TET Kroatien war Ideal zum Einsteigen, erst 1A Schotterwege mit langsam anziehenden Schwierigkeitsgrad. 


 

Auch die ersten Passagen in Bosnien waren noch einfach, aber einige Passagen hatten es in sich. Mit der Transalp wäre ich nicht alles gefahren bzw. nicht so entspannt.


 

Montenegro ist dann in jeder Hinsicht der Hammer. Hochgebirge, traumhafte Aussichten,  sehr anspruchsvolle Abschnitte, die je nach Wetterlage auch mal unpassierbar werden können.


 

In Albanien waren wir nur kurz. Die damals frisch geteerte Theth Nordrampe ist zwar landschaftlich immer noch umwerfend, aber an einem Sonntag zwischen Q7 und S-Klasse mit hochglanzpolierten Alufelgen die  Hölle. Vor allem wenn dann im Ort der Asphalt endet und die Fahrer einfach stehen bleiben um den Lack nicht zu gefährden.

Insgesammt  werden es 2900km mit sehr hohem Schlechtweganteil (GS Fahrer würden "Offroad" sagen)

Wieder ein unvergessliches Erlebnis, auch Dank meines unkomplizierten Mitfahrers, der klaglos jede noch so fragwürdige Routenwahl mitgemacht hat und um den ich mir fahrtechnisch nie Sorgen machen musste. 

 

Waldorf und Stadler in Albanien

Unsere CRFs haben sich hervorragend geschlagen, könnte mir kaum ein besseres Fahrzeug für diese Gegend vorstellen. Wir haben viele TET Fahrer getroffen, die nach Tagen der Schinderei neidisch auf unsere kleinen tapferen Motorräder geschaut haben...


 Ich werde hier in den nächsten Monaten die Reise-Berichte über die einzelnen Abschnitte verlinken und wüsche viel Spaß bei lesen...

Die Anreise: Durch Regen und Stau nach Slowenien

Tag1:Von Novo Mesto nach Otočac; Erster Schotter

Tag2: Von Otocac nach Knin inkl. Željava Air Base 


Mittwoch, 18. Dezember 2019

Balkan TET 2018: Mit der CRF bis Albanien

Balkan TET 2018: Mit der CRF bis Albanien

In den Bergen Albaniens

2016 sind wir nach dem internationalen Transalptreffen am Plattensee weiter Richtung Süden bis nach Montenegro gefahren. Ich hatte in einem CRF250 Blog tolle Bilder vom Durmitor und Kotor gesehen und wollte da unbedingt mal hin. Auch unser Rückweg über Bosnien und Herzegowina war unvergesslich. Auch wenn ich auf einigen Passsagen lieber mit meiner damals neuen CRF als mit der schweren Transalp unterwegs gewesen wäre. (Reisebericht Balkan 2016)
Mit der Transalp auf dem TET nahe Mostar

Nach dem Umbau der CRF250L zur Reiseenduro hatte sie dann 2017 im Baltikum ihre Reisequalitäten bewiesen (Reisebericht Baltikum 2017). Nun sollte es wieder über den Balkan gehen. Bis Albanien und Zurück über den Trans Euro Trail, der einen dort in beeindruckende und abgelegene Regionen führt. Oft weit Abseits des Tourismus.
Von Nevesinje nach Mostar

Nach ziemlich genau 3000 Zweiradkilometern, davon weit über die Hälfte auf nicht asphaltierten Straßen in 13 anstrengenden und tollen Fahrtagen kann ich sicher sagen:

Fahrt da hin, solange es noch so ursprünglich ist. 

Beeindruckende Landschaften, freundliche hilfsbereite Menschen und Wege, die einem Endurowandern wie im Paradies erscheinen lassen.
Durmitor Nationalpark

Hier geht es zu den einzelnen Reiseberichten:

Tag 0: Die erste Panne
Tag 1: Anreise Sauerland -> Zabok
Tag 2: Ein unerwarteter Reisegefährte Zabok -> Šišava
Tag 3: CRF goes Olympiabobbahn in Sarajevo, Šišava -> Bastasi
Tag 4: Weiterer Mitfahrer, Schnee in Montenegro Bastasi -> Kolasin
Tag 5: Nationalpark Biogradska Gora, Neue Seidenstraße auf dem TET
Tag 6: Kurvenzauber in Albanien,Schneechaos auf dem Weg nach Theth, Kolasin -> Boga
Tag 7: 100km Kurven, bis zur Grenze zum Kosovo Boga -> Aste
Tag 8: Valbona Valley National Park , mit der Fähre durchs Hochgebirge Aste -> Bar
Tag 9: Tour ohne Gepäck, Lovcen und Kotor
Tag 10: Abschied, auf dem Weg ins bosnische Hinterland: Bar->Nevesinje
Tag 11: Im bosnischen Monument Valley: Nevesinje => Blidinje Nature Park
Tag 12: TET Abenteuer, Straßensperren und ein feuchtes Ende Blidinje-Sipovo
Tag 13: Pliva Springs, Reperatur mit Müll vom Straßenrand, Sipovo => Gornji Rakani
Tag 14: Keine Münzen für den Fährmann, zurück zum Anhänger, Gornji Rakani => Zabok


Tipps:

Generell:
  • Da wir regelmäßig das Land gewechselt haben, habe ich kein Geld umgetauscht. Ich hatte viele kleine €-Scheine dabei, es hätten aber noch mehr sein müssen. 
  • Zahlen mit Mastercard war meist kein Problem, nur in Albanien waren an den Tankstellen angeblich immer die Terminals defekt.
  • Der TransEuroTrail (TET) führt nur selten über Hauptstraßen, daher sollte man früh nachtanken wenn sich die Gelegenheit bietet
  •  Essen: Wenn man kein Vegetarier ist, ist der Balkan ein Traum. Würzige und gegrillte Speisen gibt es überall für kleines Geld. Auch gegrilltes Gemüse ist der Hammer.

Kroatien:
  • Zahlen mit Euro zu schlechtem Kurs möglich
  • Kartenzahlung meist möglich
  • An den Hauptstraßen dichtes Tankstellennetz

Hier haben wir Auto und  Anhänger stehen gelassen.
Das Hotel Hotel Castle Gjalski liegt kurz vor Zagreb nah an der Autobahn und bietet einen geschützten Parkplatz im Innenhof. Essen und Personal sind super nett und wir durften dort kostenlos 2 Wochen parken wenn wir die erste und letzte Nacht der Reise dort verbringen.

Bosnien & Herzegowina:
  • Zahlen mit Euro gut möglich (BiH hat die Mark zum bekannten Wechselkurs von 1,95...)
  • Bis auf wenige Ausnahmen touristisch kaum erschlossen. Auf der Strecke Banja Luca => Sarajevo gab es z.B. auf über 100km keine Unterkunft, die wir über das Internet finden konnten.
  • Die Leute waren überall sehr freundlich, es ist aber erschreckend, wie tief noch immer der Hass auf andere Bevölkerungsgruppen ist. 
  • Regelmäßig sieht man zerschossene Häuser und entlang der innländischen Grenze zur Republik Srpska waren zusätzlich Häuser mit Parolen besprüht
  • Minenwarnschilder sind ernst zu nehmen. Wege und Trampelpfade sind Ok, auch gemähte Wiesen.
  • Querfeldein durch Wälder und hohes Gras würde ich meiden
Übernachtungsempfehlung:
Nah am TET sind wir bei Familie Djukic abgestiegen. Einfach aber freundlich und gemütlich. (Tag12) Nach der Regenfahrt gab es erst mal was zum Aufwärmen (Bild)



Montenegro
War für mich schon 2016 eine Offenbarung. Eins der schönsten Motorradländer in Europa. Atemberaubende Berge, Meer, Urwälder und selbst in Nationalparks legales Offroadvergnügen. Und natürlich der einzige Fjord im Mittelmeer!

  • Montenegro hat den Euro als Währung
  • Kreditkarte wird fast überall angenommen
  • Küste ist dicht besiedelt, im Hinterland einsame Bergstrecken
  • Keine Minen
Übernachtungsempfehlung:
Apartmani Ljubinka Bakic Kolasin
Herzliche ältere Dame, die sich toll um ihre Gäste kümmert (Tag5&6)





Albanien
Wir haben nur einen kleinen Teil bereist, aber die Landschaft war der Hammer besonders Theth und das Valbona-Tal. Die Fahrt mit der Fähre über den Koman-See ist auf jeden Fall ein Highlight.
  • Zahlen mit Euro gut möglich
  • Kartenzahlung an der Tankstelle war nirgendwo möglich obwohl ausgeschildert (angeblich kein Internet, der Tankwart wollte lieber beim Wechselkurs bescheißen)
  • Freundliche und hilfbereite Menschen, an Hauptstraßen und Touristenorten wird versucht zu betrügen
Übernachtungsempfehlung:
Das Aste Guesthouse war ein tolle Überraschung. Freundliche muslimische Gastgeber nahe dem Valbona-Tal und der Grenze zum Kosovo. Nagelneue Betten (die Besten der ganzen Reise) und saubere moderne Zimmer. Der Vermieter ist auch Bergführer, eine Preisliste liegt aus, kein Nachverhandeln.(Tag7)


Ausblick:
Während ich die letzten Zeilen schreibe plane ich schon für nächstes Jahr. Das ITT findet dann in Griechenland statt.

Die Gelegenheit alles verpasste Nachzuholen und manches zu wiederholen.

Außerdem wird die Liste der bereisten Länder erweitert. Serbien, Kosovo, Mazedonien sind für die Anreise gesetzt. Auf dem Rückweg will ich ab Albanien über den TET bis nach Bosnien. Hoffentlich hält mich der Schnee dann nicht so oft auf wenn ich 3 Wochen später unterwegs bin.


Freitag, 24. August 2018

Balkan TET 2018: Tag 8: Aste Bar Valbona Valley National Park

Balkan TET 2018: Tag 8: Aste Bar


 Am Morgen hängen zwar immer noch viele Wolken in den Bergen fest, aber es ist trocken und die Sonne scheint immer wieder.

Also erst mal Frühstück mit Aussicht.
In unmittelbarer Nähe zu unserer Unterkunft befindet sich der Valbona Nationalpark, eine Sackgasse, die entlang der Grenze zum Kosovo in die Berge führt. Davon hatte ich schon einige nette Videos gesehen. Da die Fähre erst um 13 Uhr ablegt, will ich noch ein bisschen das Flusstal erkunden. Meine Mitfahrer wollen lieber auf dem Balkon in der Sonne sitzen und Kühe anschauen.
Also breche ich alleine auf. Ich verlasse die tolle Unterkunft, von der aus ich gerne noch einige Touren unternommen hätte. Aber das Wetter spielt nicht mit.
Auf in die Berge
Über Bajram Curr geht es Flussaufwärts in den Nationalpark. Durch die Schneeschmelze ist der Fluss schon recht ordentlich gefüllt und donnert teilweise durch die Schlucht.

Auch hier mangelt es nicht an Tieren auf der Fahrbahn. Und so schlängle ich mich durch Kühe...
... und Ziegen.
 Angekommen im Valbona Valley National Park sieht man ab und zu einige Wanderer und Fahrzeuge.

In den Felsen entdeckt man immer wieder diverse Bunker. Hauptsächlich diese kleinen Einmannbunker, die überall in Albanien an den Straßen stehen.

Dann endet die Straße und es geht in das teileweise mehrere hundert Meter breite Flussbett. Ich folge einer Fahrzeugfahrspur, auf der der Kies einigermaßen verdichtet ist. Im losen Kies sinken die Räder schnell ein und die Fuhre beginnt zu schlingern. Der Fluss teilt sich in mehrere parallele Arme auf, die sich bequem mit der CRF durchqueren lassen.

Während ich meine Fotos mache, kommen 3 einheimische Wanderer vorbei. Einer hat lange in Deutschland gewohnt und schwärmt davon, wie schön es dort ist. Ich zeige auf die Berge rundum und lobe Albanien. So hat jeder seine Traumziele.
Sobald der Motor aus ist, hört man nur noch das plätschern des Wassers.


Gerne wäre ich weiter gefahren, bis es nicht mehr weiter geht. Auf den Wanderschildern war schon Theth ausgeschildert. Nur 4,5 Stunden wandern.
Aber ich muss ja zur Fähre und kann nicht einschätzen, wie lang ich wirklich dahin brauche.
Ging schneller als ich dachte. 50 min zu früh stehe ich am Anleger. Ein kleiner Junge kauft Tickets für den Harbour-Fee zu ein Euro. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, war das wohl auch wieder Betrug..
Endlich kommen meine Begleiter und wir fahren auf das Schiff.
Regelmäßig strömt durch die Schluchten kalte Luft auf den See und bildet Nebelschleier über dem Wasser, schön anzusehen.
Der alte Schiffsdiesel startet. Wir fahren an der alten, ausgebrannten Fähre vorbei über den See.
Eine handvoll Autos, 4 Motorräder und jede Menge Backpacker sind an Bord.
Noch gibt es ein Straße
Es ist schon imposant, wie das Schiff zwischen den hohen Bergen hindurch fährt. Ständig fährt man auf die Felsen zu, bis sich langsam die schmale Passage zum nächsten Teilstück des Sees öffnet.
Und dann taucht in einer Schlucht plötzlich die andere Fähre mit Katja und Torsten auf.


Die Fähre ist deutlich größer als unsere, da wird einem erst mal klar, wie hoch die Berge rundum sind.



Leider zieht sich der Himmel langsam zu und es beginnt zu nieseln. Schnell bin ich allein auf dem Oberdeck.

In den Bergen und am Ufer sieht man immer wieder Häuser und kleine Dörfer, die über Straßen nicht zu erreichen sind. Schmale Pfade führen zum Ufer, wo kleine Boote vertäut sind. 2 Mal kommen diese Boote lägstseits und bringen Passagiere an Bord, die mit der Fähre in die Stadt fahren.


Dann erreicht die Fähre die südliche Staumauer. Wir legen an und in die Lücke zwischen Boot und Straße wird ein Baumstamm geworfen, damit die Autos nicht aufsetzen. Durch einen engen dunklen Tunnel geht es auf die Rückseite der Staumauer und dann Richtung Shkodra.
Jonathan muss dringend Tanken, aber wir haben kaum noch passendes Bargeld. Nach etlichen Versuchen finden wir eine Tankstelle mit einem Schild, dass Kartenzahlung möglich ist. Sicherheitshalber fragen wir noch mal nach. NACHDEM wir angefangen haben zu tanken fällt dem Tankwart ein, dass er wohl doch keine Karten akzeptiert. Wahrscheinlich will er beim Umtausch betrügen. Wir brechen den Tankvorgang ab und geben ihm unsere letzten Münzen. Dann tanken wir halt in Montenegro.

Ich habe seit dem Frühstück nichts mehr gegessen und mein Wasser ist auch alle. Der knurrende Magen drückt meine Stimmung, wahrscheinlich sehr zur Freude meiner Reisebegleiter. Aber irgendwie finden wir nichts, wo wir uns willkommen fühlen und es WLAN für die Unterkunftsuche gibt.

Wir durchqueren Shkodra und sehen am Seeausgang die riesigen Fischernetze im Fluss. Ich habe Hunger.

Einige Kilometer vor der Grenze stehen wir im Stau. Autos, Busse, LKW, alle wollen nach Montenegro. Angesichts der vielen Buden und Markstände entlang der Straße scheint das hier normal zu sein. Wir überlegen uns nach vorne durch zu Mogeln, auch ein Verkäufer rät uns dazu. Kurz vor dem Zollgebäude kommt ein Grenzer auf uns zu und schickt uns zum Fußgängerübergang. Also fahren wir quer durch das Gebäude mit den Motorrädern durch einen schmalen Gang erst zum Ausreiseschalter und dann zum Einreiseschalter.

In Montenegro finden wir schnell eine Tanke mit Cafe und WLAN. Während ich auf unsere Cappuccinos warte schließt mich ein ca. 70jähriger in sein Herz. Ein Gast übersetzt, dass er mit seinem Chopper hier ist und öfter Touren in die Berge macht. Er möchte mit mir die Moppeds tauschen und zeigt auf einen 250er Chinachopper mit viel verchromtem Plastik. Schweren Herzens lehne ich ab. ;-)

Im Netz finden wir eine bezahlbare Unterkunft am Mittelmeer nahe der Stadt Bar. Auf den letzten Metern geht es über einen extrem steilen Betonweg runter zum Meer. Wenn man hier mit einer Enduro fester bremst, geht die Kiste vorne rüber. Wir stehen in der richtigen Straße, können aber kein Schild oder ähnliches entdecken. Ein Anwohner, der gerade den Müll rausbringt spricht uns an. Wie sich rausstellt ist er der Bruder unseres Vermieters, das Apartment liegt 2 Straßen weiter oben. Da sein Bruder gerade unterwegs ist, sollen wir uns erst mal auf seine Terrasse setzen, er wird sich um alles kümmern. "No Problem", das hört man gerne und die Terrasse ist toll.
Er erklärt uns, das die Saison noch lange nicht begonnen hat und noch niemand mit Gästen rechnet, sein Bruder hatte unsere kurzfristige Buchung noch gar nicht mitbekommen.
Sein Vorschlag: Wir bekommen seine große (und deutlich teurer) Ferienwohnung zum Kurs des Apartments und müssen nicht mehr warten. Hausher und Hund sind uns sympathisch, die FeWo ist toll, wir bleiben. Ein Restaurant gibt es in der Nähe leider nicht. Da ein Gewitter aufzieht fahren wir nur zum nächsten Einkaufsladen und holen uns was für das Abendbrot. Einkaufen mit großem Hunger, dass bedeutet, die Ladekapazitäten des Mopped werden zu 120% ausgeschöpft.

Als wir wieder in den steilen Weg zur FeWo einbiegen zucken bereits die Blitze über den Himmel.

Wir stellen die Moppeds im Carport ab und werden auf den letzten Metern noch nass.

Auf dem Überdachten Balkon genießen wir unser Abendessen, während es aus Kübeln schüttet und unter uns die Brandung in die Felsen donnert.
Endlich was in den Magen.
Der Rakjia in Hanjos Tasche ist trotz Panzerband undicht geworden. Auch wenn ich eigentlich für solches Zeug nicht zu haben bin, suchen wir uns 3 "Pinnchen" zusammen. Wenn ein solcher Abend kein Anlass ist...

Wir planen für den nächsten Tag. Wenn unser Vermieter mitspielt, wollen wir einen Tag länger bleiben, und uns ohne Gepäck Kotor und den Lovcen anschauen, bevor es endgültig auf den Heimweg geht.




Tag 7:
Tag 9: