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Dienstag, 30. Januar 2018

Hunting the light (4)

Hunting the light (4)


Im dunkelsten Winter seit Begin der Wetteraufzeichnungen freut man sich ja über jeden Sonnenstrahl. 
 Pünktlich zum Sonnenuntergang fallen die Temperaturen hier auf 1°C

Und dann haben wir ja noch diesen Supermond...

Da die Kamera vom Handy mit der tiefstehenden Sonne seine Problem hat, schnell nach Hause,die Kamera und das Stativ geschnappt. Und während ich verschiedene Belichtungen durchprobiere stellt sich so ein unsensibler Typ mit seinem Flugzeug direkt zwischen Motiv und Kamera. Und die Abgase vernebeln das halbe Bild.
Ich liebe diese Kamera. Was für ein irrer Zufallstreffer und Gott sei Dank vernünftig belichtet...

Ohne die Moppedklamotten wäre ich erfroren.

Zubehör: Satteltaschen für die CRF 250L

Zubehör: Satteltaschen für die CRF 250L

Nachdem ich letztes Jahr schon mal ein paar Satteltaschen ausprobiert hatte, haben mich die aktuellen Rabatte bei Louis überzeugt. Die beiden kleinen Modelle werden nämlich grad abverkauft, außerdem gibt es grad Gutscheine.
Samstags beim Louis in Do

Ohne Abstandhalter oder Kofferträger hatten nur die kleinen Taschen einigermaßen gut an der CRF gepasst. Also habe ich mir im Laden noch mal die 15l (39€) und die 20l (49€) Varianten angeschaut. Die Taschen sind nicht wasserdicht, haben aber wasserdichte Innentaschen. Das gefällt mir besser als die Lösung mit Regenhauben. Die Schützen nämlich nicht vor dem Spritzwasser vom Hinterrad und laufen manchmal voll. Dann hat man schnell ein paar zusätzliche Kilos in Form von Wasser am Heck.

Bei diesem Mopped kommen Wasser und Dreck von unten

Bei den kleinen Satteltasche ist der Reisverschluss gut abgedeckt, so das der Spritzwasserschutz gut funktionieren sollte. Auch wegen der guten Bewertungen im Netz, habe ich mich für diese Version entschieden.
Passt

Gehalten wird das ganze von 3 breiten Klettriemen. Zusätzlich sind noch einige Gurte mit Klickverschluss dabei um nach unten abzuspannen. Das fällt bei mir mangels Befestigungspunkten Weg, dem Nummernschildhalter traue ich das nicht zu. Nach vorne wird zur Beifahrerfußraste abgespannt.
130km/h Test bestanden

Halb gefüllt lagen die Taschen schon mal schön an. Bei Gelegenheit werde ich das Ganze mal komplett und schwer bepacken. Bin gespannt, wie sich das zusammen mit der Gepäckrolle so macht.

Dann muss ich auch mal schauen, ob ich die Seitendeckel mit Folie abklebe. Bei der Tour durchs Baltikum letztes Jahr hat mir die Gepäckrolle in Verbindung mit dem Dreck ja einiges zerkratzt. Und da hat die Rolle ja eigentlich auf der Sitzbank gelegen und sich nur abgestützt.
Hier hat sich der Sand bis in den Kunstoff gerieben


Warum jetzt doch Satteltaschen? Die Kombi Topcase / Gepäckrolle hat gut funktioniert, sah aber hässlich aus und hat den Platz auf der Sitzbank eingeschränkt. Mit den Satteltaschen kann ich schwere Dinge wie z.B. Werkzeug möglich tief transportieren, was den Schwerpunkt positiv beeinflussen sollte.
Irgendwo in Masuren: Wenig Platz für den Fahrer
Außerdem Wandert der Schwerpunkt leicht nach vorn. Beim Test am Steilhang mit Gepäck wurde das Vorderrad damals recht leicht. War im nordpolnischen Sand egal, im Hochgebirge des Balkan eher nicht.
Da die aktuelle Planung für den Abenteuerurlaub 2018 nach deutlich anspruchsvolleren Offroad-Passagen aussieht als letztes Jahr in den baltischen Sandwegen, will ich bei Handling und Gewicht noch ein wenig rauskitzeln. Wenn man schon nicht so fit im Offroadfahren ist, sollte wenigstens das Werkzeug was taugen. ;-)

Nachtrag März 2018:

Erste Probefahrt mit vollen Satteltaschen. Sitz alles relativ stabil. Besser wäre noch eine Möglichkeit nach hinten/unten abzuspannen. Aber selbst mit 120 auf der Autobahn war alles ruhig.
Die rechte Tasche liegt auf dem Hitzeschutz. Sieht etwas krum aus, dafür kann nix verschmoren. In den Satteltaschen sind jetzt mit die Versteifungen monitert, dadurch sind sie deutlich breiter und stabiler als auf den Bildern oben.
 Auf der Tour kommt noch das Schafsfell drunter. Mal schauen wie stark das scheuert.

Freitag, 26. Januar 2018

Ich hab den Himmel schön

Ich hab den Himmel schön


Ich bin ja diese Jahr schon ungewöhnlich viel mit dem Mopped zur Arbeit gefahren. Wenig Frost und Schnee haben es möglich gemacht.

Und da es um 17h auch wieder einigermaßen hell ist, gibt es die ersten Fotos. Noch nicht vom Sonnenaufgang, um 7 Uhr ist es noch zappenduster. Aber für nen spektakulären Himmel abends reichts schon.


Wald und Feldwege sind vom Dauerregen der letzten Wochen komplett durchgeweicht. Steigungen kommt man kaum hoch.


Werkstatt: Operation Jungbrunnen (Teil1)

Werkstatt: Operation Jungbrunnen (Teil1)


Im Juni wird die alte Dame 25 Jahre alt. Seit 23 Jahren reiten wir nun gemeinsam in den Sonnenuntergang und bei beiden hat die Zeit Spuren hinterlassen. Auch wenn die Alp insgesammt besser dasteht als ich, habe ich mich letzten Herbst dazu entschlossen, mal einige kleinere Baustellen in Angriff zu nehmen. Mit der CRF habe ich ja noch ein nutzbares Motorrad am Start und kann mir bei der Alp etwas Zeit lassen.

Also ging es im Oktober noch mal zum TÜV (ohne Mangel), danach sollte die Demontage beginnen. Der Platten bei der Abschlusstour machte das Ganze noch etwas endgültiger. Nachdem der Abschleppwagen mich nach Hause gebracht hatte ging es am nächsten Tag ans strippen.


Nachdem Auspuff, Heck und Kofferträger verschwunden sind, kommt man auf dumme Ideen. Was für ne geile Optik!

Die letzte Lackschicht am Auspuff wurde auch schon wieder vor 16 Jahren aufgebracht. Innen war verdammt viel Lehm eingebrannt.


Jahrzente als Ganzjahresfahrer haben ihre Spuren hinterlassen. Vor allem entlang des Kabelbaumes hat die Kombination Kabel, Dreck, Vibrationen den Lack beschädigt. Und ohne Lack wird es braun...


Je weiter man vordringt, um so mehr Gammelecken werden gefunden.


Unterschätze nie den Plastikmotorschutz. Wie oft ich schon aufgesetzt habe oder mir Steine davor geknallt sind.


Nachdem 2 große Kisten mit abgebauten Teilen gefüllt sind, ist die Alp wunderbar leicht.



Sobald die Temperaturen es zulassen, gehen die Arbeiten los.

Geplante Arbeiten:


Motor:
-Ventile kontrolieren/einstellen
-Ventildeckeldichtungen hinterer Zylinder erneuern
-Ansaugstutzen dicht montieren
-Leerlaufschalter neu
-Kupplungszug neu
-Chokekolben gängig machen
-Ölwechsel mit Filter

Fahrwerk:
-Lenkkopflager fetten
-Gabelöl neu
-Schwingenschutz (Kette) neu

Korosionsschutz:
-Rahmenrost mit Rostwandler behandeln, Zinkspray, silbern lackieren
-Schwinge mit Rostwandler behandeln, Zinkspray, silbern lackieren
-Krümmer flammspritzen, schwarz lackieren
-Endtopf mit Rostwandler behandeln, Zinkspray, schwarz lackieren
-diverse Teile aufhübschen

Bremsen:
-Bremsflüssigkeit neu
-Haltebolzen bremse hinten neu

Verkleidung:
-Abgebrochene Nasen mit ABS-Aceton-Pampe aufbauen
-Ausgebrochene Ecke mit ABS-Aceton-Pampe flicken

Reifen:
-Hinterrad neuer Schlauch

Lacke, Rostwandler und Teile sind schon da.


Viele Teile für die Transalp und etwas  für die CRF
Nun kann es bei einem so alten Motorrad natürlich immer passieren, dass die eine oder andere Überraschung autaucht. Trotzdem wird die Renovierung rechtzeitig zum Juni abgebrochen, damit die Alp zu ihrem Geburtstag wieder in altem Glanz erstrahlt. Im Juni entscheidet sich dann, ob ich im Anschluss BER oder Stuttgart21 fertig baue.

Wer einmal sehen will, wie schnell so ein Projekt aus dem Ruder läuft, der schaut sich "Make the Alp great again" von Pedro Mota an:



Mittwoch, 10. Januar 2018

Feierabend

Feierabend

Die Tage werden länger. Schon toll wieviel heller es nach nur einer Woche ist.

2. Januar
9. Januar


Ok das Wetter hat natürlich auch Einfluss.

Montag, 8. Januar 2018

Rückblick: Mein Motorradjahr 2017

Rückblick: Mein Motorradjahr 2017


Eigentlich wollte ich einen tiefsinnigen Jahresrückblick schreiben und mit ein paar Fotos unterlegen. Aber dann konnte ich mich nicht entscheiden, welche Bilder ich nehmen soll und es ist eher ein Art MoppedPorn geworden.


Januar:
Da ich Silvester der Fahrer war, bin ich früh wieder fit. Also geht es um 12h auf Tour über leere Straßen und Wege. Nicht mal die Hundebesitzer sind unterwegs...
Erstes Moppedbild 2017



Lange Schatten schon am Mittag

 Mitte Januar, der Schnee ist da...


Traditionelles Schlittenfahren mit dem TA-Stammtisch Ruhr

Es geht um die Wurst...
Natürlich muss ich mal testen, wie sich die CRF im Schnee macht.
Fahrversuche im Schnee

Am Sonntag wird es richtig schön, und wir machen eine gemeinsame Ausfahrt. Leider ist es in den schattigen Ecken recht glatt. Ein von der tiefstehenden Sonne geblendeter SUV Fahrer fährt uns fast über den Haufen. Im letzten Moment rutsche ich auf den rettenden Grünstreifen.
Der Rest der Tour ist adrenalinfrei aber schön.
Januarsonne
Februar:

Mitte Februar. Das Wetter erlaubt die erste Fahrt zur Arbeit. Zeit erste Fotos mit der neuen Kamera zu machen und die Lichtstärke in der Morgendämmerung zu testen. Auch ohne Stativ sind brauchbare Bilder drin.
Selbst der Mond lässt sich gut ablichten.
Ok, das Objektiv kann was. Freihand!

Noch 20 Minuten bis Sonnenaufgang
Abends dann wieder mit dem Handy fotografieren
März:
03.03. Es wird immer heller morgens...
Rauhreif an Morgendämmerung
Aber Wiesen und Pfützen sind noch gefroren.

Der Dunst wabert durch die Täler
Und abends bekommt dann die alte Dame ihre Batterie und darf auch raus...

Schöner Abschluss eines Arbeitstages
Am Samstag geht es zu Louis. Alle Satteltaschen ausprobieren, die der Laden zu bieten hat. Richtig glücklich bin ich mit keiner.

Reisevortrag bei den Kradvagabunden. Schöne Bilder und interessante Einblicke. Ich hätte aber lieber den ersten Teil gesehen, Südostasien ist irgendwie nicht mein Traumziel.

Ein recht trockener Frühling. Also fahre ich fast jeden Morgen mit dem Motorrad zur Arbeit und sehe viele spektakuläre Sonnenaufgänge im Sauerland.





Same place, different bike
Und abends findet sich auch mal eine freie Minute für eine Runde

April:
Der erste Tag mit sommerlichen Temperaturen bis in den späten Abend. Also fahre ich, bis es dunkel ist und teste die Möglichkeiten der Kamera. Dabei entstehen ein paar der schönsten Bilder, die ich je gemacht habe.
Big Machines



Über Ostern geht es ans Ijsselmer nach Hindeloopen, wo ich in meiner Kindheit viel Zeit verbracht habe.

Meer

Mehr Meer

Mai:

Der Mai war hauptsächlich geprägt von Vorbereitungen für die Tour ins Baltikum. Also wurde es Zeit den Öler zu montieren.

Der Rehoiler ist inzwischen seit über 4000km im Einsatz und zeichnet sich vor allem dadurch aus, das ich NIX machen muss. Der Tank hält ewig und die Kette ist immer geschmiert. Dementsprechend gering ist meine Motivation die Tachoanbindung zu realisieren und den Offroad-Modus-Schalter zu verbauen.

Pünktlich zum Start der Baltikum Tour war der K60 Scout hinten nach enttäuschenden 5500km am Ende und wurde durch einen Michelin T63 ersetzt.
Der Michelin ist in Reichweite und Offroadperformance deutlich besser, auch wenn ich die hohe Präzision des K60 Vorderrades vermisse.


Auf dem Weg zur Arbeit liegt ein Rehbock auf der Straße. Wahrscheinlich vom Müllwagen der mir kurz vorher entgegen kam angefahren. Die Hinterläufe sind nicht mehr funktionstüchtig, er zieht sich mit den Vorderläufen über die Straße. Ich setze einen Notruf ab und warte auf Polizei und Jäger, damit jemand das Tier von seinen Qualen erlöst.

Autos fahren einfach vorbei, einer hupt sogar, damit "das blöde Vieh von der Straße verschwindet".


Nachdem bei der Gepäckkonfiguration für die große Tour die Option "Praktisch schlägt Schön" gewählt wurde gab es noch eine Testrunde mit vollem Gepäck im leichten Gelände.
An den Steilauffahrten wurde das Vorderrad etwas leicht, aber die Anzahl der Steilauffahrten an der polnischen Küste war überschaubar. Das Topcase stabilisiert die Gepäckrolle auch bei harten Schlägen hervorragend.

Rückblickend die letzte gemeinsame Fahrt mit der KLX, die danach durch eine CRF ersetzt wurde.

Juni:
Reise zum internationalen Transalptreffen (ITT) in Polen. Schöne Tour durch Kaschubien, Masuren und eine Ecke Litauen.
Auf dem Anhänger geht es bis hinter Stettin, dann über kleinste Sträßchen zum ITT.

 Beim ITT trafen sich wieder viele alte und neue Freunde aus allen Ecken Europas. Bei geführten Touren durch die tollen kaschubischen Naturschutzgebiete wurde so mancher Fahrer an die Grenzen seines Können gebracht.
Pause bei der Offroadtour, alle lassen Luft aus den Reifen
 Am Ende der Tour wartete Honda Polen mit einigen Vorführmaschinen. Meine Gelegenheit mal die CRF 250 Rally Probe zu fahren.
Zwei Schwestern. Meine überzeugt mich mit größerem Tank, weniger Gewicht und besseren Reifen
Weiter geht es zu Dritt Richtung Masuren...
Brotzeit mit frischer Leberwurst
... und dann Richtung Litauische Grenze.
Tagestour zum 3 Länder-Eck und durch Litauen.

Polen, Litauen und Russland auf einem Bild

Kackwetter
Fernstraßen in Litauen
Posing am Hotel
Zeit umzudrehen. Noch über das 3 Länder-Eck bei Weißrussland geht es wieder Richtung Westen.
Östlichster Punkt der Reise. Das Handy ist schon im Weißrussischen Netz
Pause am See
Spuren der deutschen Vergangenheit am Wegesrand
Elch!
Eine tolle Reise. Höchster Offroadanteil bisher (ca. 50%) sind in Polen noch legal möglich. Alleine die stetige Versorgung mit besten Wurstwaren ist eine Reise Wert. Kein Land für Vegetarier.

Juli:
Die alte Dame wird natürlich auch ausgiebig gefahren.
Mein Weg zur Arbeit
 Danach geht es für 2 Wochen ins Allgäu, leider ohne Mopped, dafür mit vielen beeindruckenden Bergwanderungen.
Sauerland kann auch schön...
August:
Mark hat seine KLX gegen eine CRF getauscht. So sauber war meine auch mal. Das müssen wir angleichen...
Vorher...

... nacher
Danach teste ich mit Tom von moto-nomad.com, ob der große Tank auch an die 2017er CRF passt. Für seine Reise durch Südamerika braucht er mehr Reichweite. Ergebnis: Passt nicht, der Flansch der Benzinpumpe wird ab 2017 nur noch mit 4 statt 6 Schrauben montiert.

Die Tage werden kürzer, Zeit den Gammelkrümmer zu lackieren, bevor wieder Salz auf der Straße liegt.
Wieder schwarz...
Das schönste am Lackieren...

... ist die Einbrennrunde
 Letzter lauer Sommerabend, Zeit die neuen Offroadklamotten zu testen.


September:
Den September habe ich laut Foto-Ordner damit verbracht der Sonne beim Auf und Untergehen zu zusehen. Ist im Herbst aber auch immer beeindruckend.
Roter Ball an Nebelsuppe
Mein Lieblingsfotospot

Sauerländer Inselwelt
Da die Sonne immer später aufgeht, steht man irgendwann im Dunkeln...

W-LAN Einspeisepunkt
 Zwischendurch wurden dann CRFs dreckig gemacht...

... bis sie unser Wanderschäfer mit Schurwolle sauber gerubbelt hat. Tipp: Bei so etwas immer den Moppedständer raus, die Mädels sind nicht Kontaktscheu!

Oktober:
Tollen Edelstahlkrümmer aus Polen bekommen. Super verarbeitet aber leider, entgegen der Artikelbeschreibung, nur für die 2017er CRF geeignet. Wenn mein Polnisch besser wäre, würde ich mir den gerne passend fertigen lassen. Hat jemand nen Vor 2017 Krümmer als Muster übrig?
Schöne Herbst-Tour durchs Sauerland. Leider fange ich mir einen Nagel ein und bleibe zum ersten Mal mit einem Platten liegen...

Da die Transalp sowieso über den Winter aufgehübscht werden soll, beginne ich mit der Demontage. Geplant ist eine Pflege der Roststellen im Rahmenheck mit Zinkspray und Einstellen der Ventile.

November:
Am ersten November trifft sich der Transalp-Stammtisch Ruhr an der Glör. Irgendwie sind nur noch Reiseenduros an diesem beliebten Motorradtreff. Dabei kommt immer wieder die Sonne raus.
Die anderen fahren weiter an die Mosel, ich habe noch andere Termine.

So langsam fahre ich morgens und abends nur noch im Dämmerlicht.


Wenn man die Sonne sehen will, muss man früher Feierabend machen...

Dezember:
Der Herbst ist Nass und kalt. Für zusätzlichen Wetterschutz habe ich mir eine Frontscheibe gegönnt. Doch als ich sie Probefahren will kommt ein kleiner Schneesturm.

Wenn man vor Wind kaum laufen kann, lässt man das Moppedfahren besser sein. Stattdessen wird einem X5 Fahrer geholfen, der nicht glauben wollte, dass Straßen so schnell zuwehen können. Wo er doch Allrad hat! Für ein "Danke fürs Ausgraben" hat es aber nicht gereicht.

Eine Woche später lässt das Wetter eine Probefahrt zu.
Der Oberkörper ist aus dem Wind
Im Schnee schlägt sich der T63 besser als der K60

Den letzten Arbeitstag vor Weihnachten schaffe ich es noch mal mit dem Motorrad zur Firma.

Zum Jahreswechsel nur Mistwetter, Zeit mal den Dreck aus den Klamotten zu spülen. Nach 12 Stunden einweichen und mehrmaligem Ausspülen ist das Wasser immer noch beige, aber nicht mehr schwarz.


Insgesamt war 2017 wieder ein tolles Moppedjahr mit mehr als 10000km auf 2 Motorräder verteilt. Durch das Bloggen habe viele interessante Leute kennen gelernt, einige durfte ich auch im real life kennen lernen. Ich hoffe das lässt sich 2018 fortsetzen.

Die Planungen für meine Reise 2018 laufen auch langsam an. Euch möchte gerne nach Albanien. Auch in Bosnien & Herzegowina und Montenegro habe ich bei der Balkantour 2016 vieles aus Zeitgründen ausgelassen. Mal schauen, was machbar ist.

Danke fürs Lesen,

Björn