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Freitag, 4. Dezember 2020

Eingefahren: 30.000km mit der CRF250L

 Eingefahren: 30.000km mit der CRF250L

 

Heute morgen war es dann so weit. Der Kilometerzähler ist auf 30.000km gesprungen. Und passend zum Einsatz der letzten Jahre passiert das natürlich vor Sonnenaufgang und bei Temperaturen knapp über Null Grad.
Ja, die Uhr steht noch auf Sommerzeit.

Fast Neu, ohne Zubehör
Während ich über den die Höhenstraße Richtung Arbeit fahre, lasse ich die letzten 5 Jahre mit der kleinen 250er Revue passieren. 


Anfang Januar bei, natürlich, knackigem Frost war die Probefahrt. Viel Salz auf der Straße. Da ich immer zu früh geschaltet habe, war ich von der Motorleistung etwas enttäuscht, aber das niedrige Gewicht und die Wendigkeit machten Spaß. Nach kurzem Überlegen war der Kaufvertrag unterschrieben.

2 Wochen später, bei der Überführungsfahrt schlug das Wetter um, auf den letzten Kilometern wurde aus dem Nieselregen Schnee. Der erste Tankstopp war dann mit Schnee auf der Jacke. Ein neues Mopped will gefahren werden, und so brachte der Winter einige spaßige,kalte Fahrten mit teilweise tollen Aussichten.

Für die Balkantour 2016 war die CRF noch nicht bereit, da musste noch mal die Transalp ran, auch wenn ich das leichte Mopped bei manchen Offroadpassagen heftig vermisst habe.

Im Laufe des Jahres wurde die CRF250L dann für die große Reise modifiziert. Heizgriffe, Handprotektoren, Motorschutz, Gepäckträger, elektrischer Ketten-Öler, Bordsteckdosen und ein größerer Tank machen aus der kleinen Enduro eine leichte Reiseenduro mit über 400km Reichweite.

Bereit für die Reise
2017 war dann alles bereit für die erste große Tour ins Baltikum. Nachdem wir die Moppeds mit dem Anhänger bis nach Polen gebracht hatten, ging es auf kleinen Landstraßen, und vielen sandigen Wald und Feldwegen einige tausend Kilometer bis nach Litauen und wieder zurück. Hier spielt die CRF ihre Stärken voll aus. Während Sandpassagen bei meiner Rundreise 98 durch Mecklenburg und Brandenburg mit der Transalp oft in Arbeit ausgeartet sind, machen selbst tiefe, verspurte Sandlöcher keine Probleme. Für diese Tour auf jeden Fall die bessere Wahl.

Mit erlaubten 90km/h auf polnischen Landstraßen ist fehlende Motorleistung nie ein Thema. Hilfreich ist die gute Dosierbarkeit des Drehmoments, ein durchdrehen auf losem Untergrund passiert nur, wenn man es auch will. Nur an den Regentagen ließ der Wetterschutz zu wünschen übrig. Im Winter wurde daher ein Windschild montiert, das auch für die Balkantour 2018 montiert blieb. Schließlich ging es Anfang Mai ins Hochgebirge, da kann es schon mal frisch werden.

Reisesetup mit Windschild
Dieses mal sind die Wege anders. Von bestem kurvigen Asphalt zum Fußrasten schleifen über Fels und Schotterwege bis zu schlammigen Schneematsch.
Und immer erweißt sich die CRF als idealer Begleiter. Lediglich Überholen bergauf benötig manchmal eine längere Gerade als mit der Transalp. Aber dafür geht es angstfrei über die wildesten Geröllstrecken. Und auch tiefer Schneematsch verliert seinen Schrecken.

Und auch weit über 400km mit einer Tankfüllung wurden notwendig, als die eingeplante Tankstelle geschlossen hatte.

Für die Art von Reisen, die mich glücklich machen, habe ich das richtige Fahrzeug gefunden.

Warum passt die CRF mir besser als andere Motorräder?

Sitzhöhe: 

Da auch für den asiatischen Mark gedacht ist die SitzhöheIm Gegensatz zu anderen leichten Enduros überschaubar. Ich komme mit meinen 1,80m in jeder Situation mit beiden Füßen sicher auf den Boden. Trotzdem ist die Bodenfreiheit ausreichend um alle Abenteuerwege in Europa zu erforschen. Der Lenker ist zum stehend fahren viel zu niedrig, seit ich eine Lenkererhöhung verbaut habe, ist es deutlich besser. Für einen reisetauglichen Kniewinkel sitze ich recht weit hinten auf der Sitzbank. Manche haben auch ihre Fußrasten tiefer verbaut.

Motor:

Wo manches Sportgerät alle 1000km eine Inspektion verlangt, punktet die CRF mit einem 12tkm Wartungintervall. Auf meinen Touren bin ich oft, trotz Anhängeranreise, einige tausend Kilometer unterwegs.

Die Leistung ist zwar etwas geringer als bei der Konkurenz, dafür ist er aber Vollgasfest. Mehrere hundert Kilometer Autobahn machen zwar keinen Spaß, sind für den Motor aber kein Problem. Dank großer Schwungmasse arbeitet der Motor nahezu vibrationsfrei, abwürgen beim Rumwühlen in Sand und Schlamm ist die Ausnahme. Die leichtgängige Kupplung wird kaum benötigt, da der Motor auch bei Trialpassagen auch bei nierigsten Drehzahlen nicht ausgeht. 

Honda hat bei der Konstuktion des Motors den Verbrauch im Lastenheft gehabt. Ob beim Pendeln zur Arbeit oder auf Reisen mit Gepäck, der Verbrauch liegt immer zwischen 2,9 und 3,1l/100km. Lediglich bei einer längeren Autobahnetappen habe ich am Ende 3,4 l/100km ausgerechnet. Das schont die Reisekasse, wenn man jeden Tag lange Strecken unterwegs ist. Außerdem produziert ein Motor, der wenig verbraucht auch weniger Abwärme. Berufspendeln bei 35°C geht deutlich entspannter, Offroad am Mittelmeer erst recht.

Im Vergleich zum 600er V2 der Transalp muss ich etwa doppelt so viel Schalten um mit einer ähnlichen Dynamik unterwegs zu sein. Über 100km/h ist Dynamik ein Fremdwort. Trotzdem schaft man geduckt oder mit Windschild  auf der Autobahn mehr als 120km/h auf die Anzeige des GPS. Wenn der Anlauf lang genug ist.

Fahrwerk:

Mit meinen ca. 80kg passt die Abstimmung des Fahrwerks hervorragend. Ein gelungener Kompromiss zwischen Offroad- und Onroadabstimmung.

Da bei meinen Reisen in Osteuropa Unterkünfte meist nicht teuerer sind als Camping, bin ich ohne Zelt unterwegs. So schaffe ich es mit Gepäck für 2 Wochen das Fahrzeuggewich unter 165kg zu halten. Der Transeuro-Trail im Balkan hat mich damit auch voll beladen nie an die Grenzen des Fahrwerks geführt. Im Gegenteil, ich hatte immer das Gefühl, dass noch ausreichend Reserve vorhanden. Auch beim Endurotraining hat es keine Sprungschantze geschafft, das die Federn durchschlagen. Bei schneller Fahrt über asphaltierte Buckelpisten würde ich mir eine etwas softere Dämpfung der Vordergabel wünsche, da die Schläge teilweise kräftig auf die Arme gehen. Fährt man im Stehen, ist alles ideal.

Die Gewichtsverteilung zwischen Vorder und Hinterrad passt mir super. Während die kopflastige Transalp auf losem Untergrung gnadenlos über das Vorderrad schiebt, zieht die CRF mit ihrer (gefühlten) 50/50 Verteilung problemlos die gewünschte Bahn.

Gewicht:

Mit allen Modifikationen wiegt die CRF laut meiner Personenwaage vollgetankt für 400km aktuell 147kg. Mit Reisegepäck für 2 Wochen 164kg.  Die Transalp kommt dank Sturzbügeln und Kofferträgern schon ohne Gepäck auf fast 220kg.

Eine Beta oder KTM ist bestimmt leichter, kommt aber nicht ansatzweise an die Reichweite. Und das Heck ist auch nicht für Gepäck ausgelegt.

 

Preis:

Die CRF ist ein Motorrad, das nahezu weltweit verkauft wird. Das heißt, dass viele preiswerte (nicht billige) Lösungen verwendet wurden. Dabei wurde aber nicht bei der Haltbarkeit gespart. Beim Thema Spaß pro Euro ist die CRF aktuell unschlagbar und holt mittelfristig auch jeden Billigheimer aus China ein.

Fahrverhalten:

Die CRF250L ist die ideale Enduro für Leute, die mit wenig Offroaderfahrung Reisen in Länder mit Abenteuerstraßen unternehmen wollen. Durch die gut dosierbare Motorleistung hat man auch bei losem Untergrund immer die Kontrolle über das Hinterrad. Fahrfehler verzeiht einem das Fahrzeug, im Gegensatz zu Endoros mit steiler Leistungskurve.

Auf der Straße geht mit dem richtgen Reifen alles. Schräglage bis die Fußrasten schleifen und auch bei üblen Bodenwellen bleiben die Räder am Boden. Je enger die Kehren, um so größer der Spaß. Nur das kraftvolle Beschleunigen aus der Kurve benötigt fleißige Schaltarbeit und wird bei höheren Geschwindigkeiten zäh.

Zweipersonenbetrieb:

Kann, muss aber nicht. Bin mit meiner Tochter zur Vorbereitung ihres Motorradführerscheins mehrmals zu einem Übungsplatz gefahren. Mit 2 durchschnittlichen Mitteleuropäern auf dem Mopped wird nicht nur der Platz auf der Sitzbank knapp. Auf unserem Weg durch ein deutsches Mittelgebirge musste ich bergauf noch häufiger Schalten und Bergauf auch immer einen Gang niedriger Fahren. Mehrverbrauch und sichtbarer Reifenverschleiß inklusive. Aber es geht.

Zuverlässigkeit:

Die kleine Thailänderin ist Baujahr 2012. Die Batterie ist noch die erste, die hintere Bremse funktioniert nach einer gründlichen Reinigung besser als je zuvor. Einziger Defekt bisher war ein ermüdeter Steuerkettenspanner, den ich rechtzeitig erkannt und getauscht habe. Der Winterbetrieb hat einige Schwächen im Korosionsschutz aufgedeckt, mit etwas Fett und Lack hat man die im Griff. Inzwischen ist die CRF bei Fernreisenden beliebt und hat ihre Zuverlässigkeit weltweit unter Beweis gestellt.

Fazit nach 30tkm:

Nach fast 5 Jahren und über 23000 selbstgefahrenen Kilometern bin ich immer noch zufrieden mit meiner Entscheidung. Ich habe mit der CRF zwei wirklich beeindruckende Reisen mit zum Teil anspruchsvollen Dreckwegen gemacht.

Beim Spielen im Dreck traue ich mich inzwischen Dinge, die früher undenkbar waren. Wenn man die im Endurotraining erlernte Technik einsetzt, ist auch querfeldein einiges möglich. Und selbst hoch und weit springen habe ich mich getraut und werde es noch öfter tun.

Erster Sonnenaufgang mit 30tkm









Mittwoch, 18. November 2020

Sommerhandschuhabschlussfahrt 2020

 Sommerhandschuhabschlussfahrt 2020

 Heute mal pünktlich Feierabend gemacht und die letzten Sonnenstrahlen mitgenommen. Die Temperaturen sind zweistellig, da kann man ja noch mal die Sommerhandschuhe nehmen.

In die Täler schafft es die Sonne schon länger nicht mehr, hinter so mancher Kurve erwartet einen ein feuchter Brei aus plattgefahrenem Laub oder die sterbenden Fichten haben alles mit grünen Tannennadeln bedeckt. Keine Zeit zum Kurvenkratzen.

Immerhin noch kein Salz auf der Straße. Letzte Woche war der erste Bodenfrost, aber gestreut hatte da keiner.

Langsam wird es dunkel. Die Flügel der Windräder leuchten im Rot der untergehenden Sonne und die Chemtrails erstrahlen in fluffigem Rosa.

 Zum Abschluss geht es an die Tanke. Den Tank randvoll, den letzten Kilometer mit geschlossenem Benzinhahn fahren um den Vergaser leer zu kriegen. Sieht aus, als würde ich die Alp dieses Jahr mal ohne Salz stilllegen. 

 Ab jetzt übernimmt die CRF den Winterdienst.



Freitag, 2. Oktober 2020

Und immer wieder geht die Sonne auf: Hunting the light 11

Und immer wieder geht die Sonne auf: 

Hunting the light 11

In Zeiten des Dauerhomeoffice bin ich ja nur noch selten mit dem Mopped frühmorgens unterwegs. Aber heute stimmten Anlass, Wetter und Uhrzeit.

Für die Jahreszeit ist recht wenig Nebel in den Tälern. Da die Sonne noch tiefer steht als mein Standort, wirft die Alp einen kilometerlangen Schatten Richtung Westen.

Nach wenigen Minuten ist es zu hell für weitere Fotos und es geht weiter zur Arbeit.



Mehr Bilder gibt es hier...

Hunting the light 10

Hunting the light 9

 

Freitag, 24. April 2020

Abendrunde: Hunting the light 10

Abendrunde: Hunting the light 10



In Zeiten von Homeoffice, habe ich gar keine Gelegenheit mehr meine geliebten Sonnenaufgänge am einsamen Wanderweg auf dem Berg zu genießen.

Aber nach einem langen Tag in Telefonkonferenzen habe ich mich mit einem Arbeitskollegen zu einer Feierabenrunde verabredet.

Da seine Konferenz kein Ende fand, habe ich erstmal ne Weile auf der Wiese gelegen und gewartet und dabei den lokalen Abendverkehr auf dem Land analysiert. Jedes zweite Auto fährt mit beladenem Anhänger vorbei. Auch einige Motorräder sind noch unterwegs.


Über schöne Nebenstraßen geht es gemütlich zum Aussichtturm. Vom Parkplatz zum Aussichtturm geht es noch ein gutes Stück über die Skipisten bergauf. Man will ja keinen Coronaspeckgürtel ansetzen.

Da geht es hoch...
Auf der Aussichtsplattform angekommen zeigt das GPS eine Höhe von knapp 690m an. Es fast windstill und angenehm warm. Und das im April. Die Aussicht ist fantastisch.


In den Tälern sammelt sich im Schatten der Berge der erste Dunst und auch die Windräder in unserem Dorf lassen sich auch gegen die tiefstehende Sonne erahnen.

Am Fuße des Turms haben sich Jugendliche der umliegenden Dörfer versammelt, eine 125er knattert über die Wiese.

Blick nach unten
Noch ist der Himmel herlich blau.

Blick nach oben
Richtung Süden liegt das Pumpspeicherwerk. Da fahren wir als nächstes hin.


Pünklich zum Sonnenuntergang kommen wir am oberen Staubecken an.


Einige sind gekommen um sich den Sonnenuntergang anzuschauen.


Blick zurück nach Süden. Schönzu sehen, warum es blaue Stunde heißt.


In der schnell einsetzenden Dunkelheit geht es nach Hause. Nach der ersten Vollbremsung wegen einiger Rehe auf der Fahrbahn entscheide ich mich über die Hauptstraße zu fahren. Auch wenn der neue Scheinwerfer einen guten Job macht.



Kurz vorm Ziel sehe ich die Starlink am Himmel leuchten. Beeindruckend aber irgendwie falsch.

Gibt schlechtere Arten seinen Abend zu verbringen.




Hunting the light 9









Freitag, 27. März 2020

Nicht mehr der Hellste: Neuer Scheinwerfer für die Transalp

Nicht mehr der Hellste: Neuer Scheinwerfer für die Transalp


Nach 26 Jahren und 165tkm ist er nicht mehr der hellste
Klarglas und klarer Reflektor
Nach über 26 Jahren hat sich der Scheinwerfer Transalp sichtlich eingetrübt. Im Herbst und im Frühjahr tastet man sich leicht blind durch die Kurven und bei Gegenverkehr mit eingeschalteten Nabelscheinwerfern oder LED-Leuchten sieht man nix mehr. Auch im Vergleich zum tollen Licht des modernen Scheinwerfers der CRF stinkt die schwache Funzel der alten Dame ziemlich ab.

Bis Baujahr 93 ist die Transalp ja mit einem 7 Zoll Standart Scheinwerfer ausgestattet, der in unzähligen Autos verbaut wurde. So wurde zum Beispiel für diverse amerikanische Geländewagen ein LED-Tauscheinwerfer für die EU zugelassen, der auch in die Alp passt. Auf dem ITT 2016 habe ich mir den Mal anschauen können. Mörderhell bei wenig Stromverbrauch aber auch sehr teuer und blendet beim Beschleunigen alle anderen Verkehrsteilnehmer wie sau wenn das Mopped vorne aus der Gabel kommt. Da bleibt der Geldbeutel zu...

Im Netz gibt es Tipps wie man den Reflektor spülen kann, die Ergebnisse sind teilweise nicht schlecht. Aber ein neuer Scheinwerfer kostet Dank großen Verbreitung auch nur ein paar Euro und ich spare mir viel Arbeit.

Auf den Seiten der Transalpfreunde finden sich die nötigen Bestelldetails und Amazon liefert mir für knapp 40€ einen Scheinwerfer für einen Suzuki Alto oder Toyota Corolla. Aber dieser hat Glück, er darf meine Transalp erleuchten. Sein Vorgänger hat Straßen vom Polarkreis bis zum Mittelmeer erleuchtet.

Trostlos ohne Scheinwerfer
Also wird der alte Scheinwerfer demontiert. Und wo wir schon dabei sind wird auch gleich das koplette Geweih abgebaut und nachlakiert. Außerdem flicke ich zwei Risse in der Frontmaske und baue neue neue Gewinde ein. Dazu ein anderes Mal mehr, wenn in einem Special "Modelieren mit verdüntem ABS-Kunststoff". Auch die Tachobeleuchtung wird komplettiert und das Glas von innen gereinigt.

Ist ja Winter, da hat man Zeit. Tagsüber geht es mit der CRF auf Tour, nach Sonnenuntergang wird gebastelt.











Nachdem der Scheinwerferhalter zerlegt, gereinigt und lackiert ist, kann der neue Scheinwerfer montiert werden.


 Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Die Verkabelung des Standlichts muss ich leicht anpassen. Dank der Fotos der Demontage findet alles wieder seinen Platz.

Dann im März die erste Probefahrt. Zum ersten Mal in den 25 Jahren, die mich die alte Dame begleitet wieder mit allen Schrauben und Gewinden die in die Verkleidung so rein gehören.

Abblendlicht bei laufendem Motor
Und heute dann die erste Fahrt im Dunkeln um die Höheneinstellung des Scheinwerfers durchzuführen. Irgenwie hab ich erst nur die Schilder angeleuchtet.

Die Straße wird super ausgeleuchtet.  Scharfe Hell/Dunkelgrenze so muss das. Bin wirklich zufrieden und frage mich, warum ich das nicht schon viel früher gemacht habe.

Danach ging es dann noch zum spielen mit dem Stativ auf einen Feldweg.

Bilder im Dunkeln klappen noch nicht so, wie ich mir das wünsche. Ich brauche noch nen Trick für den Autofokus.




Bei 8s Belichtung werden die Sterne langsam Striche. Aber Wahnsinn, wieviel man in der Dunkelheit sehen kann. Mit bloßem Auge war das Motorrad kaum zu sehen.

Man sieht wie fokussiert der Haupt-Lichtkegel ist...

Das gleiche Bild mit Blitz

Den Baum hab ich kommen sehen...

Der Sichelmond wird durch die lange Belichtung zum Vollmond, aber die Venus ist schön zu sehen.

Und noch Mal mit Licht, der Mond ist schon in die Scheibe gesunken...

Und das gleiche mit Blitz...






Mittwoch, 4. März 2020

Vorbereitungen Balkan 2020

Vorbereitungen Balkan ITT 2020


Die Anmeldung zum Internationalen Transalp Treffen in Griechenland ist raus. Ende Mai geht es quer durch den Balkan Richtung Olymp. Die ersten Tracks sind erstellt, mal schauen, was in der Realität daraus wird.

Auf jeden Fall einige neue Länder und ein großes Abenteuer.


Die grob geplante Anreise geht mit dem Anhänger bis Banja Luca umd dann über Nebenstraßen von Bosnien & Herzegowina über Serbien, Montenegro, Kosovo, Albanien, Nordmazedonien nach Griechenland.



Wenn das Wetter mitspielt, spielen wir unterwegs ein wenig im Flußbett im Valbonatal, da hatte ich bei unserer Balkan-Tour 2018 zu wenig Zeit für.

2018 im Valbona-Tal
Nach einem tollen langen Wochenende mit Transalpfahrern aus ganz Europa geht es dann zurück zum Oridsee und weiter Offroad über den TET zurück zum Anhänger in Banja Luca. 2018 war über 1500m Höhe kein durchkommen. Aber dieses Jahr sind wir später dran und der Winter war bisher deutlich milder.



Auf jeden Fall fahre ich auch in diesem Jahr wieder mit der CRF. Für Offroad im Balkan ist mir die Alp zu schade und ich zu alt.

2018 auf dem TET in Bosnien

Mittwoch, 1. Januar 2020

Saisoneröffnung 2020

Saisoneröffnung 2020


Nachdem ich vorgestern noch eine schöne lange Tour durch das Bergische und das Sauerland gemacht habe, wollte ich zum Jahresbeginn wenigstens ein wenig für meine nächste Balkantour trainieren.

Also ging es über stark gesalzene und teilweise glatte Straßen zu einem Übungsgelände, wo man ein paar kleine Auffahrten und etwas Trial üben kann.

Das Eis auf der Riesenpfütze wollte aber die CRF noch nicht tragen. War aber ganz schön schwer wieder weg zu kommen, wenn das Vorderrad eingebrochen ist und das Hinterrad auf dem Eis steht. Weder Füße noch Reifen finden irgendwo Halt.

Aber dafür gibt es schöne Bilder, habe ich ja schon einmal am 1. Januar gemerkt.

Zu Hause dann alles mit der Gießkanne abgespült um wenigstens etwas vom Salz wieder los zu werden.