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Freitag, 24. April 2020

Abendrunde: Hunting the light 10

Abendrunde: Hunting the light 10



In Zeiten von Homeoffice, habe ich gar keine Gelegenheit mehr meine geliebten Sonnenaufgänge am einsamen Wanderweg auf dem Berg zu genießen.

Aber nach einem langen Tag in Telefonkonferenzen habe ich mich mit einem Arbeitskollegen zu einer Feierabenrunde verabredet.

Da seine Konferenz kein Ende fand, habe ich erstmal ne Weile auf der Wiese gelegen und gewartet und dabei den lokalen Abendverkehr auf dem Land analysiert. Jedes zweite Auto fährt mit beladenem Anhänger vorbei. Auch einige Motorräder sind noch unterwegs.


Über schöne Nebenstraßen geht es gemütlich zum Aussichtturm. Vom Parkplatz zum Aussichtturm geht es noch ein gutes Stück über die Skipisten bergauf. Man will ja keinen Coronaspeckgürtel ansetzen.

Da geht es hoch...
Auf der Aussichtsplattform angekommen zeigt das GPS eine Höhe von knapp 690m an. Es fast windstill und angenehm warm. Und das im April. Die Aussicht ist fantastisch.


In den Tälern sammelt sich im Schatten der Berge der erste Dunst und auch die Windräder in unserem Dorf lassen sich auch gegen die tiefstehende Sonne erahnen.

Am Fuße des Turms haben sich Jugendliche der umliegenden Dörfer versammelt, eine 125er knattert über die Wiese.

Blick nach unten
Noch ist der Himmel herlich blau.

Blick nach oben
Richtung Süden liegt das Pumpspeicherwerk. Da fahren wir als nächstes hin.


Pünklich zum Sonnenuntergang kommen wir am oberen Staubecken an.


Einige sind gekommen um sich den Sonnenuntergang anzuschauen.


Blick zurück nach Süden. Schönzu sehen, warum es blaue Stunde heißt.


In der schnell einsetzenden Dunkelheit geht es nach Hause. Nach der ersten Vollbremsung wegen einiger Rehe auf der Fahrbahn entscheide ich mich über die Hauptstraße zu fahren. Auch wenn der neue Scheinwerfer einen guten Job macht.



Kurz vorm Ziel sehe ich die Starlink am Himmel leuchten. Beeindruckend aber irgendwie falsch.

Gibt schlechtere Arten seinen Abend zu verbringen.




Hunting the light 9









Freitag, 27. März 2020

Nicht mehr der Hellste: Neuer Scheinwerfer für die Transalp

Nicht mehr der Hellste: Neuer Scheinwerfer für die Transalp


Nach 26 Jahren und 165tkm ist er nicht mehr der hellste
Klarglas und klarer Reflektor
Nach über 26 Jahren hat sich der Scheinwerfer Transalp sichtlich eingetrübt. Im Herbst und im Frühjahr tastet man sich leicht blind durch die Kurven und bei Gegenverkehr mit eingeschalteten Nabelscheinwerfern oder LED-Leuchten sieht man nix mehr. Auch im Vergleich zum tollen Licht des modernen Scheinwerfers der CRF stinkt die schwache Funzel der alten Dame ziemlich ab.

Bis Baujahr 93 ist die Transalp ja mit einem 7 Zoll Standart Scheinwerfer ausgestattet, der in unzähligen Autos verbaut wurde. So wurde zum Beispiel für diverse amerikanische Geländewagen ein LED-Tauscheinwerfer für die EU zugelassen, der auch in die Alp passt. Auf dem ITT 2016 habe ich mir den Mal anschauen können. Mörderhell bei wenig Stromverbrauch aber auch sehr teuer und blendet beim Beschleunigen alle anderen Verkehrsteilnehmer wie sau wenn das Mopped vorne aus der Gabel kommt. Da bleibt der Geldbeutel zu...

Im Netz gibt es Tipps wie man den Reflektor spülen kann, die Ergebnisse sind teilweise nicht schlecht. Aber ein neuer Scheinwerfer kostet Dank großen Verbreitung auch nur ein paar Euro und ich spare mir viel Arbeit.

Auf den Seiten der Transalpfreunde finden sich die nötigen Bestelldetails und Amazon liefert mir für knapp 40€ einen Scheinwerfer für einen Suzuki Alto oder Toyota Corolla. Aber dieser hat Glück, er darf meine Transalp erleuchten. Sein Vorgänger hat Straßen vom Polarkreis bis zum Mittelmeer erleuchtet.

Trostlos ohne Scheinwerfer
Also wird der alte Scheinwerfer demontiert. Und wo wir schon dabei sind wird auch gleich das koplette Geweih abgebaut und nachlakiert. Außerdem flicke ich zwei Risse in der Frontmaske und baue neue neue Gewinde ein. Dazu ein anderes Mal mehr, wenn in einem Special "Modelieren mit verdüntem ABS-Kunststoff". Auch die Tachobeleuchtung wird komplettiert und das Glas von innen gereinigt.

Ist ja Winter, da hat man Zeit. Tagsüber geht es mit der CRF auf Tour, nach Sonnenuntergang wird gebastelt.











Nachdem der Scheinwerferhalter zerlegt, gereinigt und lackiert ist, kann der neue Scheinwerfer montiert werden.


 Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Die Verkabelung des Standlichts muss ich leicht anpassen. Dank der Fotos der Demontage findet alles wieder seinen Platz.

Dann im März die erste Probefahrt. Zum ersten Mal in den 25 Jahren, die mich die alte Dame begleitet wieder mit allen Schrauben und Gewinden die in die Verkleidung so rein gehören.

Abblendlicht bei laufendem Motor
Und heute dann die erste Fahrt im Dunkeln um die Höheneinstellung des Scheinwerfers durchzuführen. Irgenwie hab ich erst nur die Schilder angeleuchtet.

Die Straße wird super ausgeleuchtet.  Scharfe Hell/Dunkelgrenze so muss das. Bin wirklich zufrieden und frage mich, warum ich das nicht schon viel früher gemacht habe.

Danach ging es dann noch zum spielen mit dem Stativ auf einen Feldweg.

Bilder im Dunkeln klappen noch nicht so, wie ich mir das wünsche. Ich brauche noch nen Trick für den Autofokus.




Bei 8s Belichtung werden die Sterne langsam Striche. Aber Wahnsinn, wieviel man in der Dunkelheit sehen kann. Mit bloßem Auge war das Motorrad kaum zu sehen.

Man sieht wie fokussiert der Haupt-Lichtkegel ist...

Das gleiche Bild mit Blitz

Den Baum hab ich kommen sehen...

Der Sichelmond wird durch die lange Belichtung zum Vollmond, aber die Venus ist schön zu sehen.

Und noch Mal mit Licht, der Mond ist schon in die Scheibe gesunken...

Und das gleiche mit Blitz...






Mittwoch, 4. März 2020

Vorbereitungen Balkan 2020

Vorbereitungen Balkan ITT 2020


Die Anmeldung zum Internationalen Transalp Treffen in Griechenland ist raus. Ende Mai geht es quer durch den Balkan Richtung Olymp. Die ersten Tracks sind erstellt, mal schauen, was in der Realität daraus wird.

Auf jeden Fall einige neue Länder und ein großes Abenteuer.


Die grob geplante Anreise geht mit dem Anhänger bis Banja Luca umd dann über Nebenstraßen von Bosnien & Herzegowina über Serbien, Montenegro, Kosovo, Albanien, Nordmazedonien nach Griechenland.



Wenn das Wetter mitspielt, spielen wir unterwegs ein wenig im Flußbett im Valbonatal, da hatte ich bei unserer Balkan-Tour 2018 zu wenig Zeit für.

2018 im Valbona-Tal
Nach einem tollen langen Wochenende mit Transalpfahrern aus ganz Europa geht es dann zurück zum Oridsee und weiter Offroad über den TET zurück zum Anhänger in Banja Luca. 2018 war über 1500m Höhe kein durchkommen. Aber dieses Jahr sind wir später dran und der Winter war bisher deutlich milder.



Auf jeden Fall fahre ich auch in diesem Jahr wieder mit der CRF. Für Offroad im Balkan ist mir die Alp zu schade und ich zu alt.

2018 auf dem TET in Bosnien

Mittwoch, 1. Januar 2020

Saisoneröffnung 2020

Saisoneröffnung 2020


Nachdem ich vorgestern noch eine schöne lange Tour durch das Bergische und das Sauerland gemacht habe, wollte ich zum Jahresbeginn wenigstens ein wenig für meine nächste Balkantour trainieren.

Also ging es über stark gesalzene und teilweise glatte Straßen zu einem Übungsgelände, wo man ein paar kleine Auffahrten und etwas Trial üben kann.

Das Eis auf der Riesenpfütze wollte aber die CRF noch nicht tragen. War aber ganz schön schwer wieder weg zu kommen, wenn das Vorderrad eingebrochen ist und das Hinterrad auf dem Eis steht. Weder Füße noch Reifen finden irgendwo Halt.

Aber dafür gibt es schöne Bilder, habe ich ja schon einmal am 1. Januar gemerkt.

Zu Hause dann alles mit der Gießkanne abgespült um wenigstens etwas vom Salz wieder los zu werden.

Mittwoch, 18. Dezember 2019

Balkan TET 2018: Mit der CRF bis Albanien

Balkan TET 2018: Mit der CRF bis Albanien

In den Bergen Albaniens

2016 sind wir nach dem internationalen Transalptreffen am Plattensee weiter Richtung Süden bis nach Montenegro gefahren. Ich hatte in einem CRF250 Blog tolle Bilder vom Durmitor und Kotor gesehen und wollte da unbedingt mal hin. Auch unser Rückweg über Bosnien und Herzegowina war unvergesslich. Auch wenn ich auf einigen Passsagen lieber mit meiner damals neuen CRF als mit der schweren Transalp unterwegs gewesen wäre. (Reisebericht Balkan 2016)
Mit der Transalp auf dem TET nahe Mostar

Nach dem Umbau der CRF250L zur Reiseenduro hatte sie dann 2017 im Baltikum ihre Reisequalitäten bewiesen (Reisebericht Baltikum 2017). Nun sollte es wieder über den Balkan gehen. Bis Albanien und Zurück über den Trans Euro Trail, der einen dort in beeindruckende und abgelegene Regionen führt. Oft weit Abseits des Tourismus.
Von Nevesinje nach Mostar

Nach ziemlich genau 3000 Zweiradkilometern, davon weit über die Hälfte auf nicht asphaltierten Straßen in 13 anstrengenden und tollen Fahrtagen kann ich sicher sagen:

Fahrt da hin, solange es noch so ursprünglich ist. 

Beeindruckende Landschaften, freundliche hilfsbereite Menschen und Wege, die einem Endurowandern wie im Paradies erscheinen lassen.
Durmitor Nationalpark

Hier geht es zu den einzelnen Reiseberichten:

Tag 0: Die erste Panne
Tag 1: Anreise Sauerland -> Zabok
Tag 2: Ein unerwarteter Reisegefährte Zabok -> Šišava
Tag 3: CRF goes Olympiabobbahn in Sarajevo, Šišava -> Bastasi
Tag 4: Weiterer Mitfahrer, Schnee in Montenegro Bastasi -> Kolasin
Tag 5: Nationalpark Biogradska Gora, Neue Seidenstraße auf dem TET
Tag 6: Kurvenzauber in Albanien,Schneechaos auf dem Weg nach Theth, Kolasin -> Boga
Tag 7: 100km Kurven, bis zur Grenze zum Kosovo Boga -> Aste
Tag 8: Valbona Valley National Park , mit der Fähre durchs Hochgebirge Aste -> Bar
Tag 9: Tour ohne Gepäck, Lovcen und Kotor
Tag 10: Abschied, auf dem Weg ins bosnische Hinterland: Bar->Nevesinje
Tag 11: Im bosnischen Monument Valley: Nevesinje => Blidinje Nature Park
Tag 12: TET Abenteuer, Straßensperren und ein feuchtes Ende Blidinje-Sipovo
Tag 13: Pliva Springs, Reperatur mit Müll vom Straßenrand, Sipovo => Gornji Rakani
Tag 14: Keine Münzen für den Fährmann, zurück zum Anhänger, Gornji Rakani => Zabok


Tipps:

Generell:
  • Da wir regelmäßig das Land gewechselt haben, habe ich kein Geld umgetauscht. Ich hatte viele kleine €-Scheine dabei, es hätten aber noch mehr sein müssen. 
  • Zahlen mit Mastercard war meist kein Problem, nur in Albanien waren an den Tankstellen angeblich immer die Terminals defekt.
  • Der TransEuroTrail (TET) führt nur selten über Hauptstraßen, daher sollte man früh nachtanken wenn sich die Gelegenheit bietet
  •  Essen: Wenn man kein Vegetarier ist, ist der Balkan ein Traum. Würzige und gegrillte Speisen gibt es überall für kleines Geld. Auch gegrilltes Gemüse ist der Hammer.

Kroatien:
  • Zahlen mit Euro zu schlechtem Kurs möglich
  • Kartenzahlung meist möglich
  • An den Hauptstraßen dichtes Tankstellennetz

Hier haben wir Auto und  Anhänger stehen gelassen.
Das Hotel Hotel Castle Gjalski liegt kurz vor Zagreb nah an der Autobahn und bietet einen geschützten Parkplatz im Innenhof. Essen und Personal sind super nett und wir durften dort kostenlos 2 Wochen parken wenn wir die erste und letzte Nacht der Reise dort verbringen.

Bosnien & Herzegowina:
  • Zahlen mit Euro gut möglich (BiH hat die Mark zum bekannten Wechselkurs von 1,95...)
  • Bis auf wenige Ausnahmen touristisch kaum erschlossen. Auf der Strecke Banja Luca => Sarajevo gab es z.B. auf über 100km keine Unterkunft, die wir über das Internet finden konnten.
  • Die Leute waren überall sehr freundlich, es ist aber erschreckend, wie tief noch immer der Hass auf andere Bevölkerungsgruppen ist. 
  • Regelmäßig sieht man zerschossene Häuser und entlang der innländischen Grenze zur Republik Srpska waren zusätzlich Häuser mit Parolen besprüht
  • Minenwarnschilder sind ernst zu nehmen. Wege und Trampelpfade sind Ok, auch gemähte Wiesen.
  • Querfeldein durch Wälder und hohes Gras würde ich meiden
Übernachtungsempfehlung:
Nah am TET sind wir bei Familie Djukic abgestiegen. Einfach aber freundlich und gemütlich. (Tag12) Nach der Regenfahrt gab es erst mal was zum Aufwärmen (Bild)



Montenegro
War für mich schon 2016 eine Offenbarung. Eins der schönsten Motorradländer in Europa. Atemberaubende Berge, Meer, Urwälder und selbst in Nationalparks legales Offroadvergnügen. Und natürlich der einzige Fjord im Mittelmeer!

  • Montenegro hat den Euro als Währung
  • Kreditkarte wird fast überall angenommen
  • Küste ist dicht besiedelt, im Hinterland einsame Bergstrecken
  • Keine Minen
Übernachtungsempfehlung:
Apartmani Ljubinka Bakic Kolasin
Herzliche ältere Dame, die sich toll um ihre Gäste kümmert (Tag5&6)





Albanien
Wir haben nur einen kleinen Teil bereist, aber die Landschaft war der Hammer besonders Theth und das Valbona-Tal. Die Fahrt mit der Fähre über den Koman-See ist auf jeden Fall ein Highlight.
  • Zahlen mit Euro gut möglich
  • Kartenzahlung an der Tankstelle war nirgendwo möglich obwohl ausgeschildert (angeblich kein Internet, der Tankwart wollte lieber beim Wechselkurs bescheißen)
  • Freundliche und hilfbereite Menschen, an Hauptstraßen und Touristenorten wird versucht zu betrügen
Übernachtungsempfehlung:
Das Aste Guesthouse war ein tolle Überraschung. Freundliche muslimische Gastgeber nahe dem Valbona-Tal und der Grenze zum Kosovo. Nagelneue Betten (die Besten der ganzen Reise) und saubere moderne Zimmer. Der Vermieter ist auch Bergführer, eine Preisliste liegt aus, kein Nachverhandeln.(Tag7)


Ausblick:
Während ich die letzten Zeilen schreibe plane ich schon für nächstes Jahr. Das ITT findet dann in Griechenland statt.

Die Gelegenheit alles verpasste Nachzuholen und manches zu wiederholen.

Außerdem wird die Liste der bereisten Länder erweitert. Serbien, Kosovo, Mazedonien sind für die Anreise gesetzt. Auf dem Rückweg will ich ab Albanien über den TET bis nach Bosnien. Hoffentlich hält mich der Schnee dann nicht so oft auf wenn ich 3 Wochen später unterwegs bin.


Montag, 16. Dezember 2019

Werkstatt: Steuerkettenspanner nachstellen

Werkstatt: Steuerkettenspanner nachstellen


In letzter Zeit ist mir beim Warten an der Ampel manchmal ein klackern aufgefallen. Als wäre es ein Zündaussetzer, aber die Drehzahl fällt dabei nicht ab. Aufgrund einiger Berichte über Probleme mit dem Steuerkettenspanner hatte auch ich den im Verdacht. 

Also am Sonntag mal den Ton aufgenommen:

Mit dem Mikro direkt am Zylinder ist das Geräusch besonders deutlich wahrzunehmen.

Kürzlich hatte ich in einem Forum diesen Tipp gelesen. Also nach der Tour den Motor etwas abkühlen lassen, die Abdeckung abgeschraubt und einen passenden Schraubendreher gesucht.

Den in den Spanner gesteckt und den Motor gestartet. Das klackern ist weg, Schraubendreher raus und es ist wieder da.

Im Text steht man soll durch drehen des Schraubendrehers die Vorspannung ändern. Aber nicht in welche Richtung. Ich versuche es im Uhrzeigersinn.Obwohl der Schraubendreher in die Ausgangslage zurückdreht bleibt der Motor danach leise. Werde das die nächsten Wochen im Auge behalten.

Evtl. bestelle ich mir auch noch einen neuen Spanner.

Nachtrag:
Heute mit dem Mopped zur Arbeit, nix zu hören...

Update: 

Nach 100km kehren die Geräusche zurück. Habe jetzt einen neuen Spanner bestellt und verbaut. Bericht folgt.

Samstag, 2. November 2019

Herbst: Hunting the light (9)

Herbst: Hunting the light (9)


Gefrorene Tautropfen im ersten Sonnenlicht.
Im Frühjahr war ich zur besten Zeit für Inversionswetter-Fotos ja im Allgäu. Leider ohne Mopped, aber da habe ich ja eh rund um die Uhr gearbeitet.

Letzte Woche waren dann aber alle Rahmenbedingungen gegeben um Fotos zu machen, die mich quasi dazu zwingen hier unter dem Header "Hunting the light" festgehalten zu werden. Temperaturen um den Gefrierpunkt, feuchte Luft im Tal und kaum Wolken. 

Montag war die Nebelobergrenze noch teilweise noch sehr weit oben. Nur an wenigenStellen war ich komplett aus der Suppe raus, aber wenn, war es kalt und klar.
Die Straßen waren aber trocken und griffig. Auch das Laub hatten die Herbstwinde von der Straße gekehrt.

Nachdem am Dienstag hohe Wolken Sonnenaufgangsfotos unmöglich machten, war es Mittwoch noch kälter aber wieder schön.
Dank Windschild und 3-Fingerhandschuhen ist der Fahrtwind zu ertragen.
 Langsam kriecht die Sonnenscheibe über den Horizont.


 Hat schon was unser Sauerland.
Da kommt man doch gerne ein paar Minuten später zur Arbeit. Leider wird die Sonne schon nächste Woche zu spät für mich aufgehen.

Einen großen Teil meines Arbeitsweges fahre ich auf den Höhenwegen der Gebirgszüge und habe nach links und rechts einen tollen Blick in die, oft nebeligen, Täler. Aber in Ruhe Fotos machen geht hier am besten. An anderen Stellen läuft man oft Gefahr von anderen, die die Aussicht ebenfalls ablenkt, über den Haufen gefahren zu werden.

Und nachdem auf dem Weg zur Arbeit die Sonne links spektakulär aufgeht, geht sie auf dem Nachhauseweg auf der anderen Seite oft ebenso wieder unter.




Falls jemand nen schönen Bildschirmhintergrund sucht, ich kann da gerne was in hoher Auflösung via Mail versenden...

Wer sich noch nicht zu Tode gelangweilt hat, hier noch mehr Bilder...