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Mittwoch, 18. November 2020

Sommerhandschuhabschlussfahrt 2020

 Sommerhandschuhabschlussfahrt 2020

 Heute mal pünktlich Feierabend gemacht und die letzten Sonnenstrahlen mitgenommen. Die Temperaturen sind zweistellig, da kann man ja noch mal die Sommerhandschuhe nehmen.

In die Täler schafft es die Sonne schon länger nicht mehr, hinter so mancher Kurve erwartet einen ein feuchter Brei aus plattgefahrenem Laub oder die sterbenden Fichten haben alles mit grünen Tannennadeln bedeckt. Keine Zeit zum Kurvenkratzen.

Immerhin noch kein Salz auf der Straße. Letzte Woche war der erste Bodenfrost, aber gestreut hatte da keiner.

Langsam wird es dunkel. Die Flügel der Windräder leuchten im Rot der untergehenden Sonne und die Chemtrails erstrahlen in fluffigem Rosa.

 Zum Abschluss geht es an die Tanke. Den Tank randvoll, den letzten Kilometer mit geschlossenem Benzinhahn fahren um den Vergaser leer zu kriegen. Sieht aus, als würde ich die Alp dieses Jahr mal ohne Salz stilllegen. 

 Ab jetzt übernimmt die CRF den Winterdienst.



Freitag, 2. Oktober 2020

Und immer wieder geht die Sonne auf: Hunting the light 11

Und immer wieder geht die Sonne auf: 

Hunting the light 11

In Zeiten des Dauerhomeoffice bin ich ja nur noch selten mit dem Mopped frühmorgens unterwegs. Aber heute stimmten Anlass, Wetter und Uhrzeit.

Für die Jahreszeit ist recht wenig Nebel in den Tälern. Da die Sonne noch tiefer steht als mein Standort, wirft die Alp einen kilometerlangen Schatten Richtung Westen.

Nach wenigen Minuten ist es zu hell für weitere Fotos und es geht weiter zur Arbeit.



Mehr Bilder gibt es hier...

Hunting the light 10

Hunting the light 9

 

Freitag, 24. April 2020

Abendrunde: Hunting the light 10

Abendrunde: Hunting the light 10



In Zeiten von Homeoffice, habe ich gar keine Gelegenheit mehr meine geliebten Sonnenaufgänge am einsamen Wanderweg auf dem Berg zu genießen.

Aber nach einem langen Tag in Telefonkonferenzen habe ich mich mit einem Arbeitskollegen zu einer Feierabenrunde verabredet.

Da seine Konferenz kein Ende fand, habe ich erstmal ne Weile auf der Wiese gelegen und gewartet und dabei den lokalen Abendverkehr auf dem Land analysiert. Jedes zweite Auto fährt mit beladenem Anhänger vorbei. Auch einige Motorräder sind noch unterwegs.


Über schöne Nebenstraßen geht es gemütlich zum Aussichtturm. Vom Parkplatz zum Aussichtturm geht es noch ein gutes Stück über die Skipisten bergauf. Man will ja keinen Coronaspeckgürtel ansetzen.

Da geht es hoch...
Auf der Aussichtsplattform angekommen zeigt das GPS eine Höhe von knapp 690m an. Es fast windstill und angenehm warm. Und das im April. Die Aussicht ist fantastisch.


In den Tälern sammelt sich im Schatten der Berge der erste Dunst und auch die Windräder in unserem Dorf lassen sich auch gegen die tiefstehende Sonne erahnen.

Am Fuße des Turms haben sich Jugendliche der umliegenden Dörfer versammelt, eine 125er knattert über die Wiese.

Blick nach unten
Noch ist der Himmel herlich blau.

Blick nach oben
Richtung Süden liegt das Pumpspeicherwerk. Da fahren wir als nächstes hin.


Pünklich zum Sonnenuntergang kommen wir am oberen Staubecken an.


Einige sind gekommen um sich den Sonnenuntergang anzuschauen.


Blick zurück nach Süden. Schönzu sehen, warum es blaue Stunde heißt.


In der schnell einsetzenden Dunkelheit geht es nach Hause. Nach der ersten Vollbremsung wegen einiger Rehe auf der Fahrbahn entscheide ich mich über die Hauptstraße zu fahren. Auch wenn der neue Scheinwerfer einen guten Job macht.



Kurz vorm Ziel sehe ich die Starlink am Himmel leuchten. Beeindruckend aber irgendwie falsch.

Gibt schlechtere Arten seinen Abend zu verbringen.




Hunting the light 9









Freitag, 27. März 2020

Nicht mehr der Hellste: Neuer Scheinwerfer für die Transalp

Nicht mehr der Hellste: Neuer Scheinwerfer für die Transalp


Nach 26 Jahren und 165tkm ist er nicht mehr der hellste
Klarglas und klarer Reflektor
Nach über 26 Jahren hat sich der Scheinwerfer Transalp sichtlich eingetrübt. Im Herbst und im Frühjahr tastet man sich leicht blind durch die Kurven und bei Gegenverkehr mit eingeschalteten Nabelscheinwerfern oder LED-Leuchten sieht man nix mehr. Auch im Vergleich zum tollen Licht des modernen Scheinwerfers der CRF stinkt die schwache Funzel der alten Dame ziemlich ab.

Bis Baujahr 93 ist die Transalp ja mit einem 7 Zoll Standart Scheinwerfer ausgestattet, der in unzähligen Autos verbaut wurde. So wurde zum Beispiel für diverse amerikanische Geländewagen ein LED-Tauscheinwerfer für die EU zugelassen, der auch in die Alp passt. Auf dem ITT 2016 habe ich mir den Mal anschauen können. Mörderhell bei wenig Stromverbrauch aber auch sehr teuer und blendet beim Beschleunigen alle anderen Verkehrsteilnehmer wie sau wenn das Mopped vorne aus der Gabel kommt. Da bleibt der Geldbeutel zu...

Im Netz gibt es Tipps wie man den Reflektor spülen kann, die Ergebnisse sind teilweise nicht schlecht. Aber ein neuer Scheinwerfer kostet Dank großen Verbreitung auch nur ein paar Euro und ich spare mir viel Arbeit.

Auf den Seiten der Transalpfreunde finden sich die nötigen Bestelldetails und Amazon liefert mir für knapp 40€ einen Scheinwerfer für einen Suzuki Alto oder Toyota Corolla. Aber dieser hat Glück, er darf meine Transalp erleuchten. Sein Vorgänger hat Straßen vom Polarkreis bis zum Mittelmeer erleuchtet.

Trostlos ohne Scheinwerfer
Also wird der alte Scheinwerfer demontiert. Und wo wir schon dabei sind wird auch gleich das koplette Geweih abgebaut und nachlakiert. Außerdem flicke ich zwei Risse in der Frontmaske und baue neue neue Gewinde ein. Dazu ein anderes Mal mehr, wenn in einem Special "Modelieren mit verdüntem ABS-Kunststoff". Auch die Tachobeleuchtung wird komplettiert und das Glas von innen gereinigt.

Ist ja Winter, da hat man Zeit. Tagsüber geht es mit der CRF auf Tour, nach Sonnenuntergang wird gebastelt.











Nachdem der Scheinwerferhalter zerlegt, gereinigt und lackiert ist, kann der neue Scheinwerfer montiert werden.


 Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Die Verkabelung des Standlichts muss ich leicht anpassen. Dank der Fotos der Demontage findet alles wieder seinen Platz.

Dann im März die erste Probefahrt. Zum ersten Mal in den 25 Jahren, die mich die alte Dame begleitet wieder mit allen Schrauben und Gewinden die in die Verkleidung so rein gehören.

Abblendlicht bei laufendem Motor
Und heute dann die erste Fahrt im Dunkeln um die Höheneinstellung des Scheinwerfers durchzuführen. Irgenwie hab ich erst nur die Schilder angeleuchtet.

Die Straße wird super ausgeleuchtet.  Scharfe Hell/Dunkelgrenze so muss das. Bin wirklich zufrieden und frage mich, warum ich das nicht schon viel früher gemacht habe.

Danach ging es dann noch zum spielen mit dem Stativ auf einen Feldweg.

Bilder im Dunkeln klappen noch nicht so, wie ich mir das wünsche. Ich brauche noch nen Trick für den Autofokus.




Bei 8s Belichtung werden die Sterne langsam Striche. Aber Wahnsinn, wieviel man in der Dunkelheit sehen kann. Mit bloßem Auge war das Motorrad kaum zu sehen.

Man sieht wie fokussiert der Haupt-Lichtkegel ist...

Das gleiche Bild mit Blitz

Den Baum hab ich kommen sehen...

Der Sichelmond wird durch die lange Belichtung zum Vollmond, aber die Venus ist schön zu sehen.

Und noch Mal mit Licht, der Mond ist schon in die Scheibe gesunken...

Und das gleiche mit Blitz...






Sonntag, 23. Juni 2019

Angefahren: Avon Trailrider auf der Transalp

Angefahren: Avon Trailrider auf der Transalp


Nachdem ich zum Dreckfahren die CRF habe, soll die alte Dame mal ein wenig geschont werden. Daher habe ich mir mal die Erfahrungen mit diversen straßenorientierten Reisenduroreifen angeschaut. Beim Wolf bin ich auf den Avon Trailrider gestoßen.

Der K60 knapp über...
...und unter der Verschleißmarke
Der K60 Scout hinten war nach etwas unter 10tkm Laufleistung teilweise außerhalb der gesetzlichen Vorgaben. Der K60 vorne (ohne Scout also grobstollig) kann noch ein wenig.




















 
Da mein Schrauber keine Avon-Reifen bei seinem Großhändler bestellen kann soll ich die Reifen selbst besorgen. Also beim Online-Reifenonkel mit Bündelrabatt einen Satz für 156€ bestellt.

Prompt wurde geliefert. Also Hinterradraus und ab zum Stoppelhopser. Erste Rückmeldung, der Reifen ist deutlich schwerer als der Alte. Ob durch den geringeren Anteil an Negativprofil oder mehr Metall im Reifen, kann ich nicht sagen.

Also Rad eingebaut und am nächsten Morgen ab zur Arbeit. Über Nacht hatte es kräftig geregnet und die Straßen waren entsprechend nass. Teilweise war auch Schlamm oder Schotter auf die Fahrbahn gespült. Perfekte Bedingungen für einen nicht eingefahrenen Reifen.

Wieder erwarten zeigte sich der Reifen bei 6°C und Nässe vom ersten Meter an von seiner besten Seite. Kein Rutschen beim Beschleunigen aus der Schräglage und selbst Schotter auf der Fahrbahn ist nicht schlimmer als mit ner Softstolle.

Und dann natürlich das herrliche Gefühl nach langer Zeit mal wieder einen perfekt runden Hinterreifen zu fahren. Der K60 hatte kurz vor Ende schon ein spürbares Aufstellmoment. Ich hoffe das wird mit dem Avon besser, der soll ja an den Flanken eine weichere Gummimischung haben, die dann u.a. auch schneller verschleißt. Dadurch sollte sich der Reifen in meiner Gegend eigentlich nicht eckig fahren.

Erster Dreckweg
Kurven habe ich ja auf dem Weg zur Arbeit einige, aber leider fahren auch noch andere um diese Uhrzeit. Trotzdem habe ich nach 30km den großteil der Lauffläche mal kurz am Boden gehabt. Im Kreisverkehr hat sich sogar die Fußraste gemeldet.

Auf dem Weg nach Hause bin ich kurz vom Weg abgekommen und im Dreck gelandet. Feuchter Schotter ist gut machbar, das nasse Gras zwischen den Fahrrillen und Schlammpfützen sorgen schnell für den Verlust der Seitenführung. In Verbindung mit dem K60 vorne kann man mit einem leichten Gasstoß schnell ins driften kommen. Aber dafür ist der Reifen ja nicht gedacht.
Erster Riss im Profil nach unter 100km
Inzwischen bin ich mit dem Reifen fast 1000km gefahren und auf der Straße ist er einfach ne Wucht. Leider fehlt mir der Vergleich zu anderen Straßenreifenfür Enduros aber mir fallen keine Schwächen auf. Auch trockene Dreckwege sind kein Problem. Mal sehen ob es zusammen mit dem Trailrider vorn noch besser wird. In Situationen (Beschleunigen in Schräglage) wo der K60 deutlich den Grenzbereich anzeigte oder schon etwas wegschmierte hält der Avon super die Spur. Ich habe nur keine Ahnung, ob der Reifen irgendwann ohne Vorwarnung wegrutscht, wie es dem ersten Anakee oft nachgesagt wurde. Ich werde berichten.

Laut Prospekt 10,5mm Profil. Etwa 6 am Rand.



Bis jetzt aber, trotz des leichten Risses im Profil nach der ersten Fahrt erst mal ein klares "Daumen hoch".





Dienstag, 23. Oktober 2018

Transalp Kalender 2019

Transalp Kalender 2019


Meine Fotos waren ja schon öfter in den Kalendern des Transalp-Forums vertreten. Auch   dieses Jahr gibt es die Möglichkeit für die schönsten Bilder zu stimmen bzw. einen Kalender zu bestellen.

Eine Auswahl der Bilder gibt es HIER:

Bestellen kann man hier

Da sich die Regeln etwas geändert haben, darf ich dieses Jahr auch Bilder von der CRF einstellen. Das lasse ich mir nicht 2 Mal sagen. Für die Wintermonate waren schnell passende Kandidaten gefunden. Aber für Mai und Juni habe ich 20 Bilder in der engeren Wahl.

War schwer, aber hier meine Auswahl...

Januar

Februar

März

April

 
Mai
Juni

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

 Roger bietet auch die Möglichkeit an, sich seinen persönlichen Kalender aus allen eingereichten Bildern zu erstellen. Da ja in der Vergangenheit einige nach einem Kalender: "Durch das Jahr mit Mr. Transalp" gefragt haben, bietet sich dann ja eine Möglichkeit.

Ob ich mir einen Kalender mit meinen Vorschlägen machen lasse oder mir meinen mit den Bildern der anderen Teilnehmer aufpeppe entscheide ich dann später...