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Freitag, 22. Januar 2021

Lagerkoller: Feierabendrunde im Winter

 Lagerkoller: Feierabendrunde im Winter

 

Als gestern Mittag nach vielen dunklen Tagen die Sonne raus kam, reifte der Entschluss, mal pünktlich Feierabend und das letzte Licht des Tages zu nutzen. 

Bis das letzte Telefonat beendet ist, ist es 17 Uhr und die Sonne untergegangen. Aber ich muss mal raus. Also aufs Mopped. Hat ja nen Scheinwerfer. Und Heizgriffe.

Je höher es geht, um so mehr Schneereste liegen am Waldrand. Und auf den Wiesen verwesen die Reste der Schneemänner, die die Touristen aus dem Ruhrgebiet am letzten Wochenende überall gebaut haben.

Der Sturm der letzten Nacht hat etwas abgeflaut, aber auf den Bergrücken zerrt der Wind noch kräftig am Mopped.

Die Holztransporter haben die Nebenstraßen teilweise stark verdreckt, in manchen Kehren fängt die CRF an zu driften. Und die Schotterzufahrt zum Wanderparkplatz ist teilweise tief verschlammt.

Auf dem Weg nach Hause freue ich mich über den guten Scheinwerfer der CRF, der dabei hilft, im Dämmerlicht die rutschigen Stellen auf der Straße zu erkennen.

Nach 45 Minuten Kurzurlaub komme ich deutlich entspannter zu Hause an. Obwohl ich eigentlich nur durch diverse Grautöne gefahren bin und die Temperaturen wieder auf knapp über Null gefallen sind.

Wieviel Dreck ich mit der Hose ins Haus geschleppt habe, seh ich erst am nächsten Tag bei Licht.


Heute habe ich es rechtzeitig geschafft. Fast 50 Minuten bis Sonnenuntergang. Also schnell Tanken und dann auf kleinsten Landstraßen durch die heimischen Berge.

Oben bei den Windrädern sind wieder riesige Pfützen, die zu einem Fotostopp einladen. Gut, dass die Stiefel wasserdicht sind.

Und je tiefer die Sonne sinkt, um so toller wird das Licht.

Und da hinten sind noch größere Pfützen


Heute weniger Wind und kaum Wellen auf den Wasserflächen.

Der Parkplatz wird zur Seenlandschaft.

Also Fotos bis die Finger absterben.


 
Dann geht es nach Hause, im Tal zieht schon der Nebel auf und ich muss mit offenem Visier fahren. Kalt aber erfrischend. Kurz vor zu Hause ein Blick zurück zu den Windrädern mit ihren Pfützen.
Beim letzten Fotostop werde ich von einem Spaziergänger angesprochen, der ebenfalls eine 250er CRF fährt. Und das im Nachbardorf, prima. Nach dem wir "5 Minuten" über unsere tollen Moppeds gesprochen haben ist die Sonne plötzlich weg. Also Motor an und schnell nach Hause.


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