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Dienstag, 27. Januar 2026

Transbalkan 2022: Anreise

Transbalkan 2022: Anreise 

Anstatt die über 1000km am Stück zu fahren, wird die Anreise in 2 Etappen aufgeteilt. Erst geht es mit einer CRF bis Ingolstadt, dann zu zweit weiter nach Slowenien.

Die CRF wird schon am Vorabend verladen, damit es am nächsten Tag entspannt losgehen kann.

Bloß nichts vergessen, bei der Anhängeranreise bleibt ja gerne etwas von der Motorradkleidung zurück. Mit Helm, Stiefel und Sicherheitkleidung ist der Kofferraum auch schnell voll.

Der Wetterbericht sagt im Zielgebiet einen Temperatursturz von aktuell 40°C auf erträgliche 23 bis 28°C voraus. Trotzdem lasse ich das Windschild der CRF abgebaut. Das bedeutet zwar weniger Wetterschutz, dafür aber bessere Durchlüftung auf den anspruchsvollen TET Passagen.

Während NRW einer Wüstenregion gleicht, ist in Bayern ab Nürberg Monsunregen. Der letzte Kreisverkehr vorm Ziel ist teilweise geflutet und ich teste die maximale Wattiefe des Outlanders. 

In einer kurzen Regenpause wird die eine CRF ab und dann beide CRFs wieder aufgeladen. Nach einer kurzen Nacht mit schnurrenden Wärmflaschen auf meinem Schlafsack geht es dann auf die nächste Etappe.

Nach nervenden Staus auf der Strecke München Salzburg geht es ab Östereich flott voran und abends sind wir in Slowenien in Novo Mesto, wo wir unsere Moppeds abladen und Auto und Anhänger für 2 Wochen abstellen können.

Nach einem reichhaltigen Abendessen geht es noch in die schöne Altstadt mit open air Kino und Livekonzert.


 

Wer ein empfehlenswertes Hotel für die Anreise kurz vor der kroatischen Grenze sucht:

 

Auto und Anhänger konnten wir kostenlos auf einem Parkplatz hinter dem Hotel, abseits der Hauptstraße, sicher abstellen.




Balkan TET 2022: Ein steiniger Weg

 Balkan TET 2022: Ein steiniger Weg

 


2022 sollte es wieder in den Balkan gehen. Das Überstundenkonto war gut gefüllt, ich war diesmal also nicht auf die Brückentage im Frühjahr angewiesen um 2 Wochen Urlaub nehmen zu können. Nachdem ich 2018 große Teile des TET wegen Schnee nicht befahren konnte, wollte ich diesmal in den Spätsommer bzw. Frühherbst anvisieren. 

Über eine Anfrage in meiner Twitter-Mopped-Bubble war ein Mitfahrer schnell gefunden und die Planung konnte losgehen.

Ziel war es, den Trans Euro Trail in Krotien, Bosnien & Herzegowina und Montenergro komplett zu befahren und auch noch etwas von Albanien mit zu nehmen.

Bis Slowenien sollte es mit dem Anhänger gehen, und dann mit dem Mopped auf Nebenstraßen zur Grenze nach Kroatien. Ab da dann nur noch auf dem TET.

Der TET Kroatien war Ideal zum Einsteigen, erst 1A Schotterwege mit langsam anziehenden Schwierigkeitsgrad. 


 

Auch die ersten Passagen in Bosnien waren noch einfach, aber einige Passagen hatten es in sich. Mit der Transalp wäre ich nicht alles gefahren bzw. nicht so entspannt.


 

Montenegro ist dann in jeder Hinsicht der Hammer. Hochgebirge, traumhafte Aussichten,  sehr anspruchsvolle Abschnitte, die je nach Wetterlage auch mal unpassierbar werden können.


 

In Albanien waren wir nur kurz. Die damals frisch geteerte Theth Nordrampe ist zwar landschaftlich immer noch umwerfend, aber an einem Sonntag zwischen Q7 und S-Klasse mit hochglanzpolierten Alufelgen die  Hölle. Vor allem wenn dann im Ort der Asphalt endet und die Fahrer einfach stehen bleiben um den Lack nicht zu gefährden.

Insgesammt  werden es 2900km mit sehr hohem Schlechtweganteil (GS Fahrer würden "Offroad" sagen)

Wieder ein unvergessliches Erlebnis, auch Dank meines unkomplizierten Mitfahrers, der klaglos jede noch so fragwürdige Routenwahl mitgemacht hat und um den ich mir fahrtechnisch nie Sorgen machen musste. 

 

Waldorf und Stadler in Albanien

Unsere CRFs haben sich hervorragend geschlagen, könnte mir kaum ein besseres Fahrzeug für diese Gegend vorstellen. Wir haben viele TET Fahrer getroffen, die nach Tagen der Schinderei neidisch auf unsere kleinen tapferen Motorräder geschaut haben...


 Ich werde hier in den nächsten Monaten die Reise-Berichte über die einzelnen Abschnitte verlinken und wüsche viel Spaß bei lesen...

Die Anreise: Durch Regen und Stau nach Slowenien

Tag1:Von Novo Mesto nach Otočac; Erster Schotter